Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde4 (1898) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde

  
Jahrgang 
4 (1898) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde
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Die Klosterkirche in Watramoldawitza.

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Petru Biac, Ivan Sandru und der Kirchengemeinde auf dem von PetruSandru gewidmeten Grunde erbaut worden. Im Jahre 1875 wurde sierenoviert und erweitert vom damaligen Ortspfarrer und einigen Pfarrlingen.Leider ist dies alles, was ich von der Geschichte des interessantenKirchleins erfahren konnte. Es bietet in seiner tiefbraunen leuchtendenFarbe des wettergebräunten Holzes einen sehr moderischen Anblick darund hat in seiner Holzarchitektur manche reizende Details.

Zur Osterzeit, wenn die Bauern am frühen Morgen schon ihreBrote und die grünlich bemalten Ostereier bringen und im Kirchhofe sieausbreiten und dicht geschaart dastehen und warten, bis der Priesterkommt, alles zu weihen, gibt es ein prächtiges Bild.

Fig. 16. Holzkirche von Kimpolung.

In der Fastenzeit vor Ostern, die sehr strenge gehalten wird, wirdstatt der Glocken auf einem Holzbrettchen mit schweren Holzhammerngeklopft, was einen eigenen Ton gibt.

Es ist weiches Material. Das Dach ist weit überhängend, mit spitzgezackten Schindeln gearbeitet. Das Aneinanderfügen der Bretter, diedie Wand bilden, ist durch schmälere Leisten verdeckt. Der Grundriss,wie die ganze Bauart erscheinen sehr einfach. Die Kirche war derzeitleider geschlossen, doch dürfte ihr Inneres und seine Ausgestaltung nichtviel von dem anderen abweichen. Es bietet in seiner matten Dunkelheitmeist einen öden Eindruck, da der ganze Raum wenig gegliedert ist.Auch hier ist die Ikonostasenwand der reichste Schmuck sonst auchhiengen steif gemalte Heiligenbilder umher, oft tief poliert Fahnenstehen umher, kleine Altartische in der Mitte und an den Wändenletztere oft ein gewöhnlicher Tisch mit Teppich bedeckt, mit Kerzen

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