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schaftlicher Erkenntnisse als um eine freie dichterische Schau und Rundunggermanischer Weltauffassung geht. Deutsche und nordische Spruchweisheit fügtsich stimmungsvoll in diesen Rahmen ein.
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„ Ost mark- Fibel". Trachten der Gaue der Ostmark. 18 Farbphotos.von Arisdide Tſchebull, Text von Kuno Brandauer, 42 S. München, F. Bruck-mann, 1940.
In recht gefälligen Farbaufnahmen sind die nachstehenden Trachten feſt-gehalten: Zitronengelbe. Steppfeidentracht aus Oberdonau, Trachten aus demInnviertel, der Wachau, Lußmannsburg, aus dem Sulmtal, Kapfenberg,Semriach, Lavanttal, Rosental, Gailtal, Mölltal, Lesachgau, Salzburger Flach-gau, Pongan, Lofer, Lienz, Zillertal und Betzau im Bregenzerwald. Volkslied--texte geben dazu eine nette Einbegleitung ab.
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Kärntner Heimattänze. Im Auftrage der NS.- GemeinschaftKraft durch Freude“ und in Verbindung mit der Gauarbeitsgemeinschaft fürDeutsche Volkskunde herausgegeben von Franz Kofchier und Roman Maier.1938. Verlag der NS.- Gemeinschaft„ Kraft durch Freude", Gau Kärten, Klagen-furt, 32 Seiten Text und 24 Seiten Notenbeiheft.
Die übersichtliche Zusammenstellung von 20 in Kärnten gepflegten Tänzenermöglichen nicht nur die Nachgestaltung dieser volkstümlichen Kunstformen inihrer örtlichen Eigenart vom Siebenfchritt wird eine Laufform aus dem.Glantal, eine Walzerform beim Rosenthaler und„ Schottisch" in beiden Gegen-den unterschieden, sondern es sind auch die weiträumigen Zufammenhänge,die einzelne diefer Figurentänze wie der Strohschneider, der Boarische u. a.über das deutsche Volksgebiet hin erkennen lassen, dem zum Verständnis beigefügt. Hoffentlich folgen die anderen Gaue mit gleichen Heften bald nach!Hd t.
Haiding Karl: Kinderspiel und Volksüberlieferung( Deutsche Volkskunde, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft für deutsche Volks-kunde, Gruppe: Spiel, Lied und Tanz) Hoheneichen- Verlag, München, 1939.160 S. 16 Abb.
Die Grundlage der Untersuchung bildet eine i. J. 1935 Herrn Prof.A. Haberlandt vorgelegte Diſſertation und das Hauptgewicht beruht auf bisherunberöffentlichten Aufzeichnungen und Bildern des Verfassers. Ergänzt wirdder Stoff durch andere deutsche, skandinavische, holländische und englischeFassungen. Die dadurch erreichte große Stoffkenntnis ermöglicht es Haidingdas bisher recht wenig behandelte Gebiet der Kinderspielforschung von vielenSeiten entscheidend zu beleuchten.
Die Kinderspiele, soweit sie hier behandelt werden, sind ursprünglich keinekindlichen Schöpfungen, sondern Gut der Erwachsenen, wie die auffälligen Be-ziehungen zu Tanz und Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum bezeugen. Ähnlich dem Aufbau der Märchen,mit denen es wesentliche Übereinstimmung gibt, sind auch die Kinderspiele" Sweiweltenspiele", z. B. das Brückenspiel, das Stoffverkaufen, das Hrimbaba-ſpiel. Aus den Übereinstimmungen des Kinderspielgutes mit Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum, Tanz,Lied und Märchen schließt der Verfasser, daß wir heute zwar ein noch rechtwenig erforschtes, aber nichtsdestoweniger sehr altes, germanisches, ja zweifel-