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eines jeden von uns verbirgt, in den mannigfachsten Formen zum Leben auf.Der Sportåberglaube ist ein Stück Volkstum der Gegenwart, eine Erscheinung,, primitiver Glossar ::: zum Glossareintrag primitiver Geistigkeit". Mit Recht hat sich daher die volkskundlicheForschung mit den zahlreichen, aber nur verstreut berichteten Erscheinungendes Sportaberglaubens befaßt, und ein namhafter Volksforscher, KarlWehrhan, hat uns darüber das vorliegende Buch geschenkt, das des Inter-esses aller Sportsleute in hohem Maße sicher sein kann.
Prof. M. Haberland t.
Sigurd Erixon: Skultuna bruks historia. Del II. Stockholm1935( C. E. Fritzes Buchhandlung, Stockholm).
Zusammen mit dem schon herausgekommenen ersten Teil und demnoch zu erwartenden dritten wird diese Schilderung eines einzigen mittel-schwedischen Kirchspiels die gewaltigste Kirchspielsmonographie werden,die bisher in den nordischen Ländern herausgegeben wurde.
Während der erste Teil vor allem die Siedlungen und Haustypen wieauch die organisatorischen Verhältnisse des Kirchspiels besonders die inZusammenhang mit der Kirche stehenden behandelt, beleuchtet der zweiteTeil das Verhältnis der Bewohner zu den staatlichen und administrativenBehörden; weiter behandelt der Verfasser den sozialen Aufbau der Bevöl-kerung, Arbeitsleben und Erwerbszweige, häusliche Einrichtung und Hand-werk, Volksglaube, Sitte und Brauch.
Ungefähr ein Drittel des Inhalts bezieht sich auf die Erwerbszweige,vor allen Ackerbau, Viehzucht, Forstbetrieb, und Frauenbeschäftigungen,wie die Bereitung des Essens und textile Arbeiten. Hier wird eine sehrdetaillierte Schilderung von Methoden und Geräten gegeben, wobei überallVergleiche mit Zuständen außerhalb des Kirchspiels geboten werden. Sehr oftdringt der Verfasser sogar weit über die Grenzen Schwedens hinaus zueuropäischen Problemen vor. Ein Beispiel mag hier herangezogen werden.In der Beschreibung der Pflugtypen findet man 31 Abbildungen von Pflügennicht nur aus Skultuna sondern auch aus der ziemlich reichhaltigen, aberausländischen Forschern wenig zugänglichen schwedischen ökonomischenLiteratur des 18. Jahrhunderts. In dem Texte findet man in der Tat die erstevom wissenschaftlichen Standpunkt aus befriedigende Uebersicht über dieschwedischen Pflugtypen. Ueberhaupt wird der jetzt herausgegebene Teiljedem mit europäischen Material arbeitenden Ethnologen nützlich sein, derGeräte und Werkzeuge studiert und sich mit der Geschichte der Arbeitbefaßt. Besonders wertvoll sind die Kapitel über Ackerbau, Viehzucht,Bauernhandwerk und Hausindustrie, z. B. Schmieden, Holzarbeit, Leder-bereitung und textile Arbeit.
In einem ausführlichen Abschnitt werden die Möbeltypen und dieInneneinrichtung des Bauernhauses in Skultuna untersucht, ein Gebiet, woder Verfasser schon früher in einer reichen Produktion tiefgehende Kenntnissegezeigt hat. Auch hier begegnen dem Leser auf Schritt und Tritt Vergleichemit Verhältnissen in ganz Schweden, oft auch mit dem übrigen Europa.
Sehr eingehend sind auch die soziologischen Abschnitte. In ihnen wirddie soziale Schichtung in der alten Bauernschaft behandelt. Besonders inter-essant ist zu verfolgen, wie mit dem im Anfang des 17. Jahrhunderts ent-