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Und seine Mutter heilig istUnd ewig reine Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag Jungfrau bleibt,Soll uns eine Freude sein
Bis in den Himmel nein;
Sie ist Mutter der Barmherzigkeit
Und Fürbitterin der ganzen Christenheit,
So eine große Freude, die ich euch nicht sagen kann,
Daß ich Maria seine Mutter und meine Mutter nennen kann.
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Sämtliche zehn Neujahrs- Spruchformeln stammen aus derUmgebung des einsam gelegenen Bergortes Allerheiligen bei Schwert-berg, Oberösterreich; die Wünsche 1-9 wurden von Schulkindern HerrnLudwig Untertriefallner, Schulleiter daselbst, überliefert.— Beachtens-wert ist Spruch 1 als eine überaus wertvolle Aufzeichnung; hier wird dasLeben Christi von der Geburt über Tod und Auferstehung in Bezug gesetztzum bäuerlichen Leben als Weihnachts-, Faschings-, Fasten-, Oster- undFronleichnamszeit; der Zeitenkreis des bäuerlichen Arbeitsjahres wird sinnvollgeschlossen durch Aufzählung der sommerlichen und herbstlichen Ernte-erträgnisse von Feld und Garten. Aufgezeichnet wurde diese Neujahrs-wunschformel aus dem Munde der 11 jährigen Josefa Poscher zu Oberlebing 42,Hintersteinigerhäusl, Neujahr 1934; dieselbe hatte die Worte von ihrer seither† Großmutter Agnes Gruber aus St. Thomas am Blasenstein, dortselbstauch wohnhaft und 76 Jahre alt, erlernt. Der Neujahrswunsch 10 wurdedem Einsender am Sylvesterabend 1932 vom 30 jährigen Bergarbeiter KarlSchieg aus Linna bei Schwertberg, vorgewunschen und zeichnet sichdurch eine ganz besondere Innigkeit seiner beiden letzten Verszeilenaus, in eine Marienverehrung frömmster und umfassendster Art ausklingend.Franz Kirnbauer:
Hiasl, Hans Pferschakern
Von Dr. Arthur Haberlandt, Wien.
Gelegentlich der Besprechung von ländlichen Bauten im Markt Offen-hausen, nördlich von Lambach in Oberösterreich, berichtete Joh. Grillmayerseinerzeit auch über die Art der Anbringung von Hausinschriften. Es heißtdort: ,, Gegenwärtig wird nur mit Ziegeln gemauert, ab und zu werden dieblaugebrannten„ Eisbrennten“( von Eisen) so bei größeren Flächen ange-ordnet, daß die Jahreszahl der Erbauung, Namensbuchstaben oder auch nurVierecke ,,, Pferschakern"( Pfirsichkern, Rhomben) genannt, außen an denauch jetzt noch meist unverputzt gelassenen Flächen sichtbar bleiben."( Mitt.d. anthrop. Gesellsch. Wien, XXIX,( 1899), S. 237.) Diese Ausführungendürften eine Erklärung für die unterschiedlichen Benamsungen des„ Hiasl,Hansl Pferschakern" abgeben, mit denen sich der Hanswurst oder Ansager beimBurschna wie andern Volksspielen den Zuschauern vorstellt, besser gesagt,seine Unpersönlichkeit betont. Denn so wie an Stelle des Namenszugs amHaus einfach nur auch Rauten ,, Pferschakern" ersichtlich sein können, so istder Hias Hansl nicht Träger eines persönlichen Namens sondern ein N. N.,überpersönliche Erscheinung aus der Welt des Brauches. Sie lenkt den Blick