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fliegt das Geld davon( Iglau). Wenn die Gänse Wasser lassen, regnets.Wenn sie in den Sack der Schürze gackt, wird sie dicker und die Gänse( alle) vermehren sich. wenn eine nichts frißt, wird ihr bei Eggenburg mitdem» Hemadstock«( Hemdenzipf) der Schnabel gerieben. Gansbrust-knochen als Winterwetterzeichen unbekannt; wer von zweien beim An-reißen das größere Stück erwischt, lebt länger.- Gänseblümchen: Daserste soll man am Friedhof zertreten, sonst kommt der Frühling zu früh; wirhaben's wachsen lassen. jetzt haben wir Schnee. Ganslerin. Wenn sieheiratet, stellt sie die Geschenke aus und zwei kleine Kinder sind als Kranzel-jungfer Glossar ::: zum Glossareintrag jungfer und Kranzelherr wie Brautleute angezogen.
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Ganstererteich in Hernals, da haben die Juden ihre Sünden aus-gebeutelt, die Brotbrösel aus den Säcken leerten sie ins Wasser( v).
Gartentür rüttelt man in der Christnacht, da hört man sprechen, was
sein wird.
Gaspåpeln( auch» Kaspappeln«) für kranke Augen, Krätzen( v) undGeschwüre( a).( Malven!)
Gast. Ein hungriger Gast kommt, wenn man sich Brot abschneidet,trotzdem man noch eins hat, wenn man Fleisch herausnimmt und es ist nocheins am Teller. Wer einen Gast erwartet, geht ihm entgegen, dann kommter( v)( wenn er lang ausbleibt).
Gattihosen. Ist der Mann fort, so legt die Frau seine Unterhosenunter den Kopf, so sieht sie ihn bei Nacht.
Gebetbuch und ein Schlüssel dran; so oft der sich dreht, soviel Jahresind zur Heirat( v); bei meiner Schwester noch sieben Jahre.
Geburtstag Tränen, so weint man alle Tage( v).( Vergl. Neujahr.)So alt man ist, soviel Geschenke soll man kriegen.- Bukett und Kreuzdrauf bringt den Tod; die' s meiner Mutter geschickt hat, ist aber selbst ge-storben. Torte: Kerzchen( auf Hölzchen) häufiger, als ich annahm.
Gefrorene Füße werden gut, wenn man die Nachthaube einer Frauaufsetzt. Gefrorene Hände mit Sauerkraut.
Gehirnderschütterung: Man stirbt nach 9 Minuten, 9 Stunden,
9 Tagen, 9 Wochen oder 9 Monaten.
Zu
Geige gekratzt, vertreibt Mäuse: Sie rennen alle aus( a).Silvester aus Blei gegossen: Der Bub wird Musikant, das Mädel heiratet einenKapellmeister.
» Geigel geigel å( b), Der Schwaf( Schweif) reißt å, Der Schwaf is z' kurz,Der Raffler( Reifendrache) måcht an Sturz.<<( Der erste Teil dieses boshaftenZauberspruches[ A].) Vorsichtige Knaben zeichnen ein Sechseck( Truden-kreuz auch!) auf ihren Drachen.( Geigeln wohl eins mit gaukeln zaubern,schnell bewegen.)
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Die
Wenn
Geister heißen die Getroffenen( Abgeschiedenen) beim Völkerball,( Vergl. Löwenzahn und Flaumfeder.) Man kann sie beschwören, um mitihnen zu reden( a).— Ruſt man einen gottlosen Geist, so geistert's im Haus.-Wenn ein Toter umgeht, stößt man ihm einen geweihten Pfahl ins Herz undzündet diesen an.( Erzählt in Zlabings, Mähren, beim Federnstreifen.)Geister entdecken den Diebstahl und bringen das Gestohlene( v).man beim Spiel was nicht erraten kann, sagt man feierlich:» Heiliger Geist,ich rufe dich!<<» Großmutters Geist habe ich gesehen, er hat am Grab-stein gewackelt.<<» Großvaters Geist ist erschienen, alle haben hingeschaut,da hat meine Großmutter gesagt:, Alle guten Geister loben Gott den Herrn,was ist Dein Begehrn', da hat sie ihn vertrieben.«» Fünf Jahr war ich, dakam aus dem Ofen ein schwarzer Geist. Die Mutter gab mir schnell Salz mitWasser; 4 Tage lag ich krank. Gleich nächsten Tag starb mein guter Onkel.<<
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Geistersehen ein Spiel:» Ich siech an Geist<<, der Angeschautemuß nachhopsen und die ganze Reihe wird durch Darauffallen der Erstenumgeworfen.