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chische Hausforschung, die durch die Wiener AnthropologischeGesellschaft unter der Führung Rudolf Meringer's in Fluß gebracht wordenwar, fand weiterhin auch in unserer Zeitschrift und bei deren Mitarbeiternwichtige Förderung, ich nenne hier in erster Linie mit pietätsvoller Dank-barkeit den Namen Anton Dachlers, dessen Arbeiten zum großen Teilim Zusammenhang mit unserer Zeitschrift stehen. Vielfältige und nachhaltigeFörderung erfuhr die sachliche Volkskunde durch die zahlreichenArbeiten Josef Blau's, der sich durch viele Jahre über die verschie-densten volkskundlichen Themen aus dem Böhmerwalde geäußert hat.Trachtengeschichtliche Beiträge brachte unsere Zeitschrift ausverschiedenen Volksgebieten, es seien nur an die reich illustrierten Arbeitenvon Ad. Hauffen, L. H. Fischer, H. Moser, Joh. Mayerhofer, M. Vaclavek,Friedrich Lentner, B. Kroboth, Josef Blau, Konrad Mautner erinnert. Dasfestliche Jahr, Sitte und Brauchtum Glossary ::: show glossary-entry Brauchtum aller Volksstämme der einstigeMonarchie fand vielfältige Schilderung und vergleichende Darstellung; ebensowurde der Sagenkunde( G. Graber's Studien seien besonders hervor-gehoben) und die Märchensammlung und-Forschung wesentlichbereichert( G. Polivka, Bünker). Dem Volksschauspiel floßen vieleBeiträge zu und ein stattlicher Erg, Band( XI) ist einer ganzen Sammlungalter steirischer Spiele gewidmet( Bünker). Auch auf dem Gebiete des Volks-liedes, für das ja übrigens in der Zeitschrift» Das deutsche Volkslied<< einausgezeichnetes Organ seit 1896 besteht, ist durch unsere Mitarbeiter reicheErnte eingebracht worden. Es ist unmöglich, alle Zweige der Volkskunde zunennen, die in unserer Zeitschrift Bearbeitung gefunden haben und vollendsunmöglich, aller Mitarbeiter gebührend zu gedenken, unter welchen inspäteren Jahren eine Schaar zum Teil aus meiner Universitätshörerschafthervorgegangener jüngerer Kräfte sich auf das Rühmlichste betätigte( ArthurHaberlandt, Rudolf Trebitsch, O. Menghin, Marianne Schmidl, E. Goldstein,G. Kyrle, Josef Weninger, Hella Schürer, R. Schömer). Besonders dieaußerösterreichische Volkskunde fand von dieser Seite reiche Förderung, wieübrigens schon in den früheren Jahrgängen neben dem deutschösterrreichischenVolksgebiet die tschechoslawische, die polnisch- ruthenische und besondersauch die südslawische Ethnographie vielfach zur Behandlung gelangt war.Speziell der letzteren sind grundlegende Arbeiten auch in den Ergänzungs-bänden IX, X, XII und XV von V. Čurćić, J. Piprek, ArthurHaberlandt und Edmund Schneeweis gewidmet.
Mit dieser vergleichend wissenschaftlichen Einstellung unserer Zeit-schrift und unserer übrigen Veröffentlichungen wurden zugleich auch dieverbindenden Brücken geschlagen, die heute unserem Verein seineführende Stellung im Ausbau der europäischen Volks-kunde sichern. Besonders warm zu begrüßen war in dieser Hinsicht dieunmittelbar nach Abschluß der kriegerischen Wirren einsetzende Zusammen-arbeit mit der schwedischen Forschung( N. Lithberg, S. Ambrosiani,S. Erixon, L. Hagberg), aber auch die Schweiz( Ed. Hoffmann- Krayer,L. Rütimeyer), Holland( D. J. van der Ven), Finnland( U. Holmberg) undneuerdings auch Jugoslawien und Rumänien sind in diesen Kreis europäischerVolkskunde bereits einbezogen, und der Plan eines Kongresses, europäischerVolkskunde gewidmet, gewinnt von ihnen gefördert bereits Raum.