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Literatur der Volkskunde.
Prof. Dr. Michael Haberland: Einführung in die Volks-kunde.( Mit 12 Bildertafeln und 10 Abbildungen im Texte.) VolkskundlicheBücherei, herausgegeben vom Verein für Volkskunde in Wien, 1. Band, Burg-verlag, Ferdinand Zöllner, Wien 1924.
Aus dem Vorwort: Der Wunsch, das eigene Volkstum gründlicher, alses etwa durch nationale Schlagwörter und nationales Gerede geschieht, inseiner tiefen Verwurzelung und innerem Gefüge kennen zu lernen, erfaßt inwachsender Stärke immer weiter gezogene Kreise der Volksgenossen. Volks-kundliche Kenntnisse werden stets eifriger von der Lehrerschaft, dieauf Bodenständigkeit des Unterrichtes hinarbeitet, von der studierendenJugend, die den seelischen Anschluß an ihr Volkstum sucht, von den Ver-tretern der verwandten Geisteswissenschaften und der gebildeten Bevölke-rung überhaupt, zumal den fortschaffenden Elementen, die auf den über-kommenen Volksgütern fortzubauen sich bestreben, zu gewinnen gewünscht.Die Möglichkeit, in das vielverzweigte Gebiet der Volkskunde ohnegroßen Aufwand von Mühe und Zeit einen genügenden Einblick zu erhalten,hat bisher eigentlich gefehlt. Die Darstellungen von E. H. Meyer, R. F.Kaindl, K. Reuschel, Hans Naumann und anderen sind kleine» Einführungen<<,so dienlich und anregend sie dem fortgeschrittenen Jünger der Volkskundesein werden. Der Zweck dieses Schriftchens ist es, eine solche möglichstfaßliche und werbende erste Einführung in die Volkskunde zsgeben, über allen mannigfaltigen Stoff, der in ihrem Arbeitsgebiet lagert, zuorientieren, sowie die maßgebenden Gesichtspunkte und die methodischuBehandlung, wie sie die Volkskunde braucht und übt, in den Grundzügeemitzuteilen. Für diejenigen Leser, welche sich gründlicher in die Gegenständnder Volkskunde einzuarbeiten wünschen, ist zum Schluß ein Verzeichnis deeeinschlägigen Schrifttums in gebotener Auswahl beigefügt.
Die nachfolgende Inhaltsübersicht belehrt über den in der an-gezeigten Schrift behandelten umfangreichen Stoff:
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Einleitung: Allgemeiner Begriff und Aufgabe der Volkskunde.Ihre Arbeitsgebiete. Grundsätze und methodische Gesichtspunkte:Kompliziertheit der volksmäßigen Erscheinungen. Vergleichende Be-trachtungsweise.- Geographische Verbreitung und geschichtliche Vertiefungder volkskundlichen Tatsachen. Gemeinschaftskultur und gesunkenes<<Kulturgut. Das Individuum in der Volkskultur.
Volksanthropologie: Stammes- und Familienkunde.logie des Bauerntums.
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- Psycho-Sachliche Volkskunde: Siedlungswesen und Flurverfassung- Haus-formen. Haus-, Arbeits- und Wirtschaftsgeräte.- Hausleben.-- Ernährungs-wesen.- Gebildbrote. Stimulantia.- Volkstrachten und Volksschmuck.Arbeits- und Sitten kunde: a) Arbeitswesen: Die landwirt-schaftlichen Arbeiten und Bräuche. Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum der Viehzucht.- Hirten-wesen. Almleben. Andere volkstümliche Berufe. Handwerkswesen.b) Das Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum des Gemeinschaftslebens: Familien-bräuche bei Geburt und Taufe, bei der Hochzeit und beim Begräbnis.Nachbarschaft. Bräuche der Geselligkeit.- Spiele. Tänze. Rechts-bräuche. c) Sitten und Bräuche im festlichen Jahr.Volksglaube und Volksreligion: Formen des Aber-glaubens. Abergläubische Vorschriften- Vorbedeutungen, Volksmedizin.Krankheitsglauben. Mythische Gestalten.-- Fortleben der Seelen.Kirchliche Volkskunde: Kirchenpatronate, Heiligenverehrung.Die göttlichen Personen.- Wallfahrtswesen. Die Dorfkirche.kirchliche Denkmäler.
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Sonstige
Geistige Volkskunde: Vorzüge der Mundart. Wesen derDas Volksrätsel.
Überlieferung. Sprichwörter und Redensarten.
Spruchpoesie.
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Kinderlieder. Das Volkslied. Das mundartliche Volks-Volksmusik.- Sage und Märchen.- Die Volkskunst.Schlußwort: Nationale und vergleichende Volkskunde.