leute mit 323 Nummern belegt, zu denen noch die üblichen Registerund Erläuterungen hinzukommen. Wahrlich ein nachahmenswertesMuster von Fleiß und wissenschaftlicher Korrektheit!
Dieses Buch ist aber nicht nur eine Freude für Niederösterreichallein. Es zeigt uns wieder einmal recht deutlich, wie vielgestaltig dieVolkskultur in allen Teilen unseres Vaterlandes gewesen ist und daß dieGaben gleichmäßig und reichlich vom Westen zum Osten, vom Nordenzum Süden verteilt waren. Und diese Erkenntnis läßt uns auch hoffenfür die Zukunft.Helmuth Huemer
Atlas von Oberösterreich. Erläuterungen zur dritten Liefe-rung. Kartenblätter 41-54. 175 Seiten, mit 46 Abb. auf Tafeln,Skizzen und Karten.- dasselbe, Erläuterungen zur vier-ten Lieferung. Kartenblätter 55-67. 231 Seiten, mit zahlreichenAbb. auf Tafeln, mit Karten und Skizzen im Text. Linz 1971, Institutfür Landeskunde von Oberösterreich.
Vor zwölf Jahren erschien der Erläuterungsband zur zweiten Liefe-rung des Atlas von Oberösterreich. Burgstaller hat nunmehr, vorder Beendigung seiner Dienstzeit als Leiter des Institutes für Landes-kunde von Oberösterreich, die beiden bisher ausstehenden Bände auchnoch herausgebracht. Und wie in den früheren Lieferungen das Haupt-gewicht, von uns aus gesehen, auf seinen eigenen Karten und derenKommentaren lag, so steht es auch jetzt.
Für die dritte Lieferung hat Burgstaller die Karten 52, Frühlings-brauchtum Glossary ::: show glossary-entry brauchtum, 53 a, b, Sommerbrauchtum Glossary ::: show glossary-entry Sommerbrauchtum, 53 c, d, Erntebrauchtum Glossary ::: show glossary-entry Erntebrauchtum, 54 c,Bäuerliches Erbrecht und 54 d, Totenbrauchtum Glossary ::: show glossary-entry Totenbrauchtum beigesteuert. Das bedeu-tet also nicht weniger als 80 Seiten Kommentar, eine stattliche Leistung.Burgstaller hat in diese Karten und Kommentarkapitel große Teileseiner ganz persönlichen Lebensleistung einfließen lassen. Seine Kartenwerden späterhin sicherlich stets parallel mit jenen des ÖsterreichischenVolkskunde- Atlas herangezogen werden müssen.
Daneben sei auf andere einschlägige Karten und Kommentareimmerhin noch hingewiesen: Die Beilagekarten 1-4: Zur Geschichte derSiedlungsnamen in Oberösterreich, von Alfons( recte Albrecht) Etz;60: Bäuerliche Ortsformen in Oberösterreich von Adalbert Klaar( miteiner Nebenkarte: Gehöftsformen in Oberösterreich); 65: Pfarrpatro-zinien von Rudolf Ardelt. Der Atlas von Oberösterreich enthält alsoviel, was direkt das Fach Volkskunde betrifft, und so manches, wasvon ihm mit Nutzen wird herangezogen werden können. Genauere Be-sprechungen einzelner Beiträge werden sich hoffentlich noch einstellen.Leopold Schmidt
Franz Stadler, Brauchtum Glossary ::: show glossary-entry Brauchtum im Salzkammergut. Herausgeber: Ge-bietsverband Steirisches Salzkammergut, broschürt 69 Seiten, miteinem Anhang„ Da Jåhrweisa" in der Mundart des Salzkammer-gutes von Franz Stadler( 24 Seiten), vier Notenseiten( Lieder undTänze) und fünf ganzseitigen Farbbildern.
Wer in Ebensee geboren ist, als„ Pfannhauser"„ von einer Salinezur anderen", also über Ischl und Hallstatt schließlich nach Aussee ge-kommen ist und dort seẞhaft wurde, bringt schon einige Voraussetzun-gen mit, dem Brauchtum Glossary ::: show glossary-entry Brauchtum im Salzkammergut nicht nur zu begegnen,
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