Jahrgang 
73 (1970) / N.S. 24
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werkerfrauen, die ihm gewöhnlich halfen, nur schwer eine Feil-haberin".

Die große Entfernung von den Marktplätzen schlägt ebenfallszu Buch. So muß er auf dem Weg nach Rohr beim Winsecker",auf dem Rückweg beim Gschaidbauern" um 50 bis 70 Kreuzer Vorspann nehmen.

Die Feste des Kirchenjahres, die Ankunft von Wallfahrern, Kir-tage, Jahr- und Viehmärkte bildeten im ersten Jahrzehnt des imMarktbuch verzeichneten Zeitraumes für den Wachszieher die ein-zige Möglichkeit, Geschäft zu machen. Auf dem Mariahilferbergwar der Lebzelterstand an folgenden Tagen regelmäßig geöffnet:Unbewegliche Feste:Bewegliche Feste:

Mariä Verkündigung

St. Florian( Prozession vonGutenstein)

St. Peter und Paul

St. Anna( Proz. v. Gutenstein)

Mariä Himmelfahrt

Mariä Geburt

Maria Namen

Kreuzerhöhung

Gutenstein)

Franz v. Assissi( Proz. v.

Mariä Empfängnis

ferner zu:

Schmerzhafter Freitag

PalmsonntagOstersonntagOstermontag

Betmontag( Bergkirta)Christi HimmelfahrtSonntag vor PfingstenPfingstsonntag

Pfingstmontag

Dreifaltigkeitssonntag

Quatembermittwoch im Sept.

Quatembersonntag im Sept.

Süßer Namen Jesu"( 3. Sonntag im Jänner)

Schutzengelsonntag( Ende August bzw. Anfang September)Mariä Namen Sonntag( 2. Sonntag im September)Rosenkranzfest( 1. Sonntag im Oktober)

Kirchweihfest( 3. Sonntag im Oktober)

Bei den Wallfahrern waren zwei Gruppen zu unterscheiden:solche, die auf dem Rückweg von Mariazell in Gutenstein Stationmachten, um dem hiesigen Gnadenort einen Besuch abzustatten,und solche, deren Ziel der Mariahilferberg selbst war. Die ersteGruppe erschien meistens an Wochentagen, weshalb der Lebzelter-stand auf unserem heiligen Berg an diesen Tagen für einige Stundenoffengehalten wurde. Die zweite Gruppe erreichte das Ziel ihrerWallfahrt gewöhnlich schon um die Mittagszeit des Vorabendseines hohen Festtages. Der Wachszieher mußte also noch einigeZeit vor dem feierlichen Einzug der Prozession in die Wallfahrts-kirche seinen Stand öffnen, sonst kauften sich die Jungfrauen Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrauen ihre Kranzl beim Mesner im Kloster, was ein fühlbarer Verdienstent-gang war. Da die Wirtshäuser meist überfüllt waren, übernachtete

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