Jahrgang 
71 (1968) / N.S. 22
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Damit verbindet sich auch der Wunsch, alle Wohltaten mögendort vergolten werden, oft auch die Versicherung ewigen Geden-kens.

Wir können nimmer euch vergelten,wie ihr uns herzlich habt geliebt,euch lohne in den bess'ren Weltendes Vaters Hand, die ewig gibt.Ruhe sanft in Gottes Frieden,liebster Gatte, ruhe nun aus!Deine Lieb und Sorg' hieniedenLohn' dir Gott im Vaterhaus!

Wer kann den Augenblick des Scheidens messen,wer gibt uns Trost in unser wundes Herz?Die Liebe ist's, du bleibst uns unvergessen,

denn wir, die Deinen, fühlen tief den Schmerz.

Früh Verstorbene lassen den Schmerz meist desto tiefer emp-finden.

Früh nahm des ewigen Gärtners Handdich, reine Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau, in die Ewigkeit,O möge der Herr zum Auferstehendich schmücken mit der Unschuld Kleid!

Aber auch der verstorbenen Mutter und Frau wird ein beson-derer Nachruf gehalten.

Einfach freudiges Gemüte,unentwegter Schaffendmut,unter deiner Kraft und Gütestand dein Haus in treuer Hut.Dank und Kindesliebe haltendir ein warm Gedenken wach.Deinem mütterlichen Waltengehn Gebet und Tränen nach.

Nur in ganz seltenen Fällen entspinnt sich aus der Rede desLebenden und der Antwort des Verstorbenen ein Zwiegespräch.Vater, du bist heimgegangen,

schlumm're sanft in Himmelsruh'!

Vom Lande, wo kein Bangen,

ruft ermunternd sie uns zu:

Liebe Gattin, Kinder, laßt das Weinen!

Ich ging ja nur voraus.

Alle werden wir uns einen

in dem großen Heimathaus!

In vielen Sprüchen erzählen die Lebenden über das Lebendes Verstorbenen oder sie beten für ihn.

Großer Gott, du wirst uns gebendort mit ihm ein Weiterleben,daß wir all uns wiedersehn

und selig zu dir, Jesus, gehn.

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