fällt noch den verschiedenen Ahrner Stöcken und Stäben in Lied undTanz, in Aufzug und Spiel eine wechselnde Bedeutung zu,
35) Das Emmausgehen am Montag nach Ostern, wobei die Paten ihrePatenkinder bewirten, ist noch nicht ganz ausgestorben. Über manchemEingang eines Gasthauses sieht man noch den biblischen Emmausgangabgebildet. Hier vergleichen sich die Hochzeitslader mit den Jüngern vonEmmaus.
36) Cyriacus, einer der Nothelferheiligen?
37) Zöder, der zähe, sehnige, faserichte Teil des Fleisches.
38) Bei Welsberg im Pustertal.
39) Glühwein.
40) Nebental und Ort bei Welsberg im Pustertal.
41) Ort bei Sterzing.
42) Im Überetsch.
43) Tal und Ort bei Meran.
44) Nachtherberge.
45) Nachbartal.
46) Übergang nach Krimml.
47) Pause, soviel Zeit, um sich über etwas zu verwundern und zuerstaunen. Der Ausdruck„ die Staune" ist im ganzen Pustertal als Bezeich-nung für einen Zeitabschnitt oder für verwundert und launig sein ge-bräuchlich.
48) Heil.
49) Leisten= Wehrbaum.
50) Auf die Pfoten.
51) Nelken.
52) Blumen.
53) Deckel, Verschluß darauf.
54) Tinte.
55) Schwertun, abmühen, schuften.
56) Strümpfe.
57) Gehören sie uns.
58) SB. der Wiener Akademie, philosoph, histor. Kl. 37( 1861) S. 331;A. Dörrer, Die Bibliothek des Freiherrn Christoph von Wolkenstein aufSchloß Rodenegg, Zb. f. Bibliothekswesen 58( 1941) S. 18 ff.
59) Der krummbeinige, ledige Bursche mit Vornamen Martin.
60) Im Ahrntal werden jeden Samstag Krapfen gebacken und denDienstboten auf die Hand gegeben, zu Weihnachten solche aus Weizen-mehl, die vor Fette sprotzen, starren.
61) Ein altes, abgekommenes Holzblasinstrument, von P. Rosegger, R.Zoder u. a. beschrieben.
62) Der Hanswurst, sonst meist Bajazzo genannt, diente und dientnoch als stehende Figur zur Belustigung in den Stubenspielen und imBrauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum der Ahrner.
63) Patriarchalische Bezeichnung für den Großvater; s. A. Dörrer,Thierseer Passionsspiele 1799-1935, Innsbruck 1935, S. 28 f.
64) Rumpeln, Lärmen, Getöse.
65) Pursten es treiben wie die Purst, wie man die männliche Jugendvorab bei ihrem Masken- und Fasnachtstreiben noch im 18. Jahrhundertim östlichen Tirol meist nannte, ähnlich wie in der Schweiz die„ Knaben-schaft", und die„, Burschenschaft" im Burgenland.
66) Moses mit den Gesetzestafeln.
7) Burzelbaum schlagen.
68) Buße.
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