94ÖZV, LXXX/129, 2026, Heft 1Abb. 5Bunkerdach, 1984; pos/68487/015© Volkskundemuseum Wienden Bunker- und Depotplänen des VKM entgegenstehen könnten.33Der ÖVP-Bezirksvorstand gab daraufhin an, dass dem Museum imRahmen des Projektes eine wichtige Rolle zukomme, indem es„inden Hallenbadbau integriert werden und für die Freizeitzone kultu-relle Aktivitäten anbieten“ solle. Auch wenn sich Grieshofer prinzi-piell eine Beteiligung der Kulturvermittlung des Museums vorstellenkonnte, hielt er dennoch fest, dass das Museum andere Pläne verfolge.Womöglich zeigten die Bemühungen und mannigfaltigenKorrespondenzen Beitls letztlich Wirkung – jedenfalls erfolgteEnde der 1970er Jahre eine veränderte Strategie der Stadt und derbetreffenden Magistratsabteilungen(MA 42, MA 7(Kultur), MA 52(zwischen 1920 und 1996 Verwaltung der städtischen Wohnhäuser).Im Juli 1978 kam es zu einer Übereinkunft mit der Stadt Wien. ImAugust verzichtet zunächst die MA 7 auf die vorher als Bücherla-ger genutzten Räume zugunsten des Museums und es folgt eineoffizielle Raumanforderung. Im Oktober wurden die Schlüssel füreinen Teil des Bunkers übergeben und erste Kostenvoranschläge für33Vgl. Aktennotiz von Franz Grieshofer, undatiert(1978), 1 Seite, OrdnerBunker 1969, Archiv Volkskundemuseum Wien.
Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde1 (2026)Raid, Maria; Puchberger, Magdalena: massiv unsichtbar
Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde1 (2026)Raid, Maria; Puchberger, Magdalena: massiv unsichtbar
Aufsatz in einer Zeitschrift
massiv unsichtbar : Erinnerungsprojekt des Volkskundemuseum Wien zum Luftschutzbunker Schönbornpark im 8. Bezirk
(Josefstadt)
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