Jahrgang 
85 (1982) / N.S. 36
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kleine Tonfiguren

Brautpaar benützt eine Schüssel und einen Krug gemeinsamals Fruchtbarkeitssymbole- Tod: Wasserkrug im Zimmer zerschlagengedenkfest, Milchkrug- Symbolsystem im Dekor).

· Toten-

13. Dumitru Popa, Hermannstadt. Bodenstempel und Marken auf früh- feuda-ler Keramik aus Rumänien( in Rumänien überall zu finden 8./14. Jh. mög-liche Bedeutung: a) Verzierung, b) magisch- religiös, c) Besitzerzeichen, d) Mei-sterzeichen höchstwahrscheinlich Meisterzeichen 1431 Wiener OrdnungTulln).

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14. Erzsébet István, Budapest. Kacheln in der Sammlung des Ethnogra-phischen Museums( ungarische Bezeichnung für Kachel und Ofen gleich rund2000 Kacheln im Museum Beispiele: heraldische Tiere, geometrische Motive,sich überschneidende Bogen( Deckenmalerei Kirche von Adamos 1527),Rosetten, Vögel- und Menschenköpfe, aus Siebenbürgen dat. 1661, sog. italieni-scher Krug, Reiter mit Lanze oder Schwert). Von Mária Kresz verlesen.

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15. Mária Kresz, Budapest. Die Donau als Handelsweg für Hafnerware mitbesonderer Berücksichtigung von Mohács( Obernzeller Schwarzgeschirr als, Wie-ner Hafen" in Ungarn verkauft 1896 jährlich 20.000 Ztr. Keramikeinfuhr ausÖsterreichHandelsniederlassungenWeiterverkauf an bosnische und

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Tonimporte aus Österreich

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Insel

Schütt- donauabwärts Holz und Hafnerwarebulgarische Händler- Schwarzgeschirr aus Mohács bis in die Türkei- besondereExportformen- Rechnungsbuch 1904/12 Angaben über Donauhandel- 90%Schüssel und Teller, 8% hohe Gefäße Gefäßbezeichnungen nach den Preisen-mittlere Größe am stärksten vertreten).

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hoher

16. György Duma, Budapest. Römische Hafnerware mit Bleiglasur( in spät-römischer Zeit wichtig Herstellung in Pannonien- 4 Beispiele untersuchtmangelhafte Verbindung zwischen Glasur und Scherben- BlasenbildungKieselsäuregehalt( 98%) keine Glasur, sondern Schmelze- abhängig von derKörnigkeit grünstichig durch Kupferverunreinigung Flüssigkeitsgefäße nuraußen glasiert).

17. Péter Nagybákay, Budapest. Zunfteinberufungstafeln der Hafnerzünfteaus Ungarn und Siebenbürgen( nicht zu verwechseln mit Willkommschildern,Bahrtuchschildern, Herbergszeichen, Stubenzeichen Zusammenrufen der Mit-glieder Herumtragen der Tafel z. B. vom jüngsten Meister- in Süddeutschlandfast unbekannt ausgehend von den Niederlanden durch deutsche Besiedlungnach Siebenbürgen im historischen Ungarn mehr als 150 Hafnerzünfte- nur22 Tafeln erhalten).

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18. Günter Kohlprath, Salzburg. Weißhafner in Niederösterreich( Disser-tation- Forschungsgeschichte Krüglmacher, Krüglhafner, Weißhafner meinthandwerkliche Fayenceherstellung brüderisches Geschirr- Verbindung zu denHutterischen Brüdern nach 1750 nicht mehr um 1700 Errichtung von Werk-stätten in Niederösterreich Wiener Geschirrhändler- rd. 40 Werkstätten inNiederösterreich und Wien Inventar einer Werkstatt von 1739- übermächtigeKonkurrenz der Fayencemanufaktur in Holic und der Porzellanmanufaktur inWien im 19. Jahrhundert nur noch einfache Ware).

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