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88 (1985) / N.S. 39
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90 Jahre Österreichisches Museum

für Volkskunde

Zentralmuseum und Museumsdezentralisation*)

Von Klaus Beitl( Mit 2 Abbildungen)

0. Einleitung

Dreimal dreißig Jahre bedeuten, was den Bestand einer Institu-tion betrifft, nur ein, kleines Jubiläum. Es bietet dennoch Anlaẞzu einer Rückbesinnung auf den Weg, der in 90 Jahren durchmes-sen worden ist, und auch zu einem Ausblick in die Zukunft, die inabermals zehn Jahren mit der Zentenarfeier absehbar erscheint.

Bei dem hier gebotenen Rückblick auf die von hervorragendenPersönlichkeiten, von bewegten Zeiten und von der verästeltenEntwicklung der Wissenschaft geprägten Geschichte des Öster-reichischen Museums für Volkskunde in Wien wird es sich nichtdarum handeln können, einen ausgewogenen chronologischenAbriß zu geben, denn die Fakten der äußeren Museumsentwick-lung liegen in den Tätigkeitsberichten vor, die alljährlich in dieserZeitschrift veröffentlicht werden. Auch ist die Geschichte des, Österreichischen Museums für Volkskunde;( das) Werden undWesen eines Wiener Museums in dem gleichnamigen Buch vonLeopold Schmidt aus dem Jahre 1960 längst und sieht man vonbestimmten persönlichen Einschätzungen ab- gültig festgeschrie-ben worden.1)

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*) Vortrag gehalten am 22. März 1985 anläßlich der ordentlichen Generalver-sammlung des Vereins für Volkskunde in Wien.

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