2008, Heft 3
Chronik der Volkskunde
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des Ethnologen Rudolf Trebitsch einen Schwerpunkt bildeten. Zusätzlichwurde ein Inventar der fotografischen Aufnahmen der Ethnologin EugénieGoldstern erstellt, das 398 Nummern umfasst. Einige der noch nicht bear-beiteten Bestände wurden für die Inventarisierung vorbereitet. 2007 wurdenzwar keine Ankäufe getätigt, allerdings gab es Zuwachs durch Schenkun-gen. Es handelt sich dabei um Fotografien des Musikethnologen Karl M.Klier, die von Prof. Walter Deutsch geschenkt wurden und um die privatevolkskundliche Sammlung von Frau Helga Wettstein, die in den letztenvierzig Jahren volkskundliche Objekte in der Landschaft, großteils Bild-stöcke, aber auch Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum dokumentierte. Eine Sammlung zu volkskund-lichen Objekten unbekannter Provenienz wurde vor dem Wegwerfen geret-tet. Frau Christine Kainz spendete eine Dokumentation einer Gedichtaktionvon Helmut Seethaler, sowie je ein Familienfotoalbum aus dem 19. und demfrühen 20. Jahrhundert. Neben der fortwährenden Inventarisierung nahmauch im Bereich der Fotosammlung die Betreuung von BesucherInnen,wissenschaftliche Anfragen und Recherchen und die Abwicklung von Re-produktionsansuchen einiges an Zeit in Anspruch.
INFRASTRUKTUR
Zu Beginn des Jahres 2007 wurde die Museumskasse völlig neu ausgestattet,da sie in der ursprünglichen Form den Anforderungen in Bezug auf dieKommunikation mit dem Publikum, der Präsentation der zu verkaufendenBücher und Postkarten und dem Ablauf der Kassenfunktionen insgesamtnicht mehr gerecht wurde. Das Designbüro Walking Chair entwarf eineinnovative Lösung, die Tischlerei Markus Pieber aus der Steiermark führtedie Arbeiten aus. Einen nachhaltigen Ausstattungsschub erfuhr das Museumdurch die Ausstellung ,, museum_inside_out“. Die hierfür angeschaffte tech-nische Ausrüstung und sämtliche Möbel sind inzwischen zur dauerhaftenNachnutzung verteilt. Metallregale kamen in neue Büros und in die Depots,zehn neue Arbeitstische auf Rollen werden für Tagungen genützt. Ein Foto-und ein Verpackungstisch wanderten in die entsprechenden Abteilungen.Durch die Verbindung des jährlichen Ausstellungs- und sonstigen Anschaf-fungsbudgets wurde es auch möglich, die veraltete Telephonanlage zuersetzen und das Haus mit Funkverbindungen und Schnurlos- Telephonenauszustatten. Drei neue PCs waren nötig und fünf Laptops ermöglichtenmobile Arbeitsstationen für VolontärInnen. Seit Anfang 2007 werden Haus-technik und Systemadministration von Herrn Hubert Inführ kompetent undengagiert betreut. Mit seiner Übernahme dieser Arbeitsgebiete ist einedeutliche Verbesserung in diesen Bereichen spürbar. Der versierte Tischler