Jahrgang 
95 (1992) / N.S. 46
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Chronik der Volkskunde

ÖZV XLVI/ 95

Abb. 2: Vitrine mit bemalten Möbeln aus dem 18.- 19. Jahrhundert. Budapest,Ethnographisches Museum, Dauerausstellung.

Tagung der Internationalen Gesellschaft für Rechtliche Volks-kunde am 3.- 5. Mai 1991 in Freiburg/ Staufen i.Br.

Zum 6. Mal seit ihrer Gründung 1986 in Salzburg( ÖZV 89, 1986, 251)versammelten sich die Mitglieder und Gäste der Internationalen Gesell-schaft für Rechtliche Volkskunde nach Sarnen, Neresheim, Orta und Hall/ Ti-rol in diesem Jahr in Freiburg i.Br. bzw. der alten Fauststadt Staufen zu ihrerjährlichen Wochenendtagung. Das Rahmenprogramm sah im Verlauf desSamstags im historischen Stubenhaus von Staufen drei Vorträge zu unter-schiedlichen Themen vor. Der Sonntag gehörte traditionell einer Exkursion,diesmal an den Kaiserstuhl nach Merdingen mit seiner schönen Kirchesowie nach Breisach, dessen Münster jedoch gerade einer Renovierungunterzogen wird, was den sonst so überwältigenden Eindruck doch beein-trächtigte. Für die schon am Freitag eingetroffenen Teilnehmer war einRundgang durch die Freiburger Altstadt unter der sach- und fachkundigenFührung von Prof. Dr. K. Kroeschell organisiert.

Über rechtliche und volkskundliche Aspekte von Hege, Jagd und Nut-zung des ostalpinen Alpensteinbocks in Salzburg referierte Peter Putzer( Salzburg). Er bot eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die die