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Chronik der Volkskunde
ÖZV XLVI/ 95
worden ist. Unter Mitwirkung der Anthropologischen Gesellschaft in Wien,vertreten durch ihren Präsidenten Karl R. Wernhart, sind seither die beidenFächer auf den Historikertagen gemeinsam vertreten. Beide Fächer bestrei-ten das Programm jeweils einer Teilsektion„ Historische Volkskunde“ und,, Historische Völkerkunde“, wobei auf die Formulierung eines gemeinsamgewählten Rahmenthemas Bedacht genommen wird. Diese Vorgangsweisewie auch die dadurch geschaffenen Diskussionsmöglichkeiten haben zwei-fellos eine neue Plattform für den fächerübergreifenden Dialog und für dieinstitutionelle und persönliche Annäherung geschaffen.
Ein Rückblick auf die volkskundlichen und völkerkundlichen Themen,die vom 13. bis 18. Österreichischen Historikertag( 1976- 1990) zur Be-handlung gelangt sind, mag diese Entwicklung in Erinnerung rufen:
Bericht über den 13. Österreichischen Historikertag in Klagenfurt vom18. bis 21. Mai 1976(= Veröffentlichungen des VÖG, 21).- Sektion 7:,, Historische Volks- und Völkerkunde“: Oskar Moser( Graz/ Klagenfurt),,, Die Hausangaben in den St. Pauler Ehrungsbüchern und die Rauchstuben-häuser Unterkärntens“( S. 226- 299);- Helge Gerndt( München),„ Kärn-tens Vierbergewallfahrt im Lichte historisch- volkskundlicher Argumenta-tion“( S. 229-237);- Klaus Beitl( Wien), Protokoll( S. 237- 238).
Bericht über den 14. Österreichischen Historikertag in Wien vom 3. bis7. April 1978. Wien 1979(= Veröffentlichungen des VÖG, 22).- Sektion 7:,, Historische Volks- und Völkerkunde" mit dem Rahmenthema„ Volkskundeder Stadt- Formen städtischen Gemeinschaftslebens“: Reingard Witzmann( Wien),„ Das Wiener Handwerk bis 1859. Zeugnisse einer Organisation"( S. 219 221); Franz J. Grieshofer( Wien),„ Das Vereinswesen in Wien.Ein volkskundlicher Aufriẞ"( S. 221- 232);- Elisabeth Katschnig- Fasch( Graz),„ Vereine in Graz. Aus einer Untersuchung städtischer Gruppenbil-dungen“( S. 232- 239, 1 Graphik);- Helmut Eberhart( Graz),„ Schulbräu-che. Eine allgemeine Übersicht über eine Untersuchung an den Volksschu-len der Stadt Graz“( S. 239 – 246);- Klaus Beit!( Wien), Protokoll( S. 244).Bericht über den 15. Österreichischen Historikertag in Salzburg vom 14.bis 18. September 1981. Wien 1984(= Veröffentlichungen des VÖG, 23).-Sektion 7:„ Historische Volks- und Völkerkunde“ mit dem RahmenthemaVolkskundliche und musikethnologische Beiträge zur Erforschung vonVolksmusikinstrumenten“: Sektionsteil„ Historische Volkskunde“: WalterDeutsch( Wien),„ Die Musikinstrumente des Österreichischen Museums fürVolkskunde und das Projekt ihrer Katalogisierung“( S. 259 – 262);- KurtBirsak( Salzburg),„ Historische Information und Fragestellung anhand mu-sealer Volksmusikinstrumente. Die Salzburger Streichfiedeln“( S. 262-271, 2 Abb., 2 Skalen);- Gerhard Stradner( Klosterneuburg),„ MechanischeMusikinstrumente als volkskundliche Objekte“( S. 272- 278, 3 Abb.);-Historische Völkerkunde: Dietrich Schüller( Wien),„ Ethnohistorische An-sätze in der Musikethnologie“( S. 279-283);- Walter Hirschberg( Wien),
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