Beiträge zur Kenntnis des Tiroler Bauernhauses.
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auf Graubündner Bautypen für ähnlich gestaltete Vorarlberger Häuserannimmt.
Die Stubeneinrichtung, soweit heute noch erhalten, entsprichtder in Südtirol durchgängig gebräuchlichen, wie sie in den Bauern-stuben des Bozner Museums ausreichend festgelegt erscheint: auchhier wird auf einer Holzpritsche über dem halbtonnenförmig ge-mauerten Ofen geschlafen.
Der Dachstuhl erscheint an den älteren Häusern zumeist amGiebel offen belassen, an den neueren wird er vielfach schon ver-schalt. Im Giebel weisen sämtliche Häuser eine und dieselbe einfacheStänderkonstruktion auf, reicheres Bundwerk wie in Nordtirol istnirgends zu finden.
Fig. 2. Bauernhaus ob St. Ulrich in Gröden.
Zur Bedachung wurden an den älteren Häusern allenthalbenLegschindel verwendet, wobei am First sowohl wie an der Traufkanteglattgehobelte Bretter aus dem Belage vorstoßen.
Von den Stadeln sind die älteren Bauten aus rohem Blockwerk,die neueren aus behauenen Balken errichtet; der als Stall verwendeteUnterbau ist stets soweit gemauert, daß auf dem abschüssigen Terraineine ebene Grundfläche, beziehungsweise ein Fundament für denBlockbau gewonnen wird. Die Art der Mauerung ist eine rechtprimitive Glossar ::: zum Glossareintrag primitive, bisweilen beschränkt sie sich auch auf einige Steinpfeiler,neben welchen, immer in Anpassung an die Terrainverhältnisse, dasBlock werk wie in Fächer eingebaut wird.( Runggaditsch.)
Darüber beginnt bei den älteren Bauten das reine Block werk,das unter steter Verkürzung der Hölzer bis unter den Giebel fortgesetzt
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