34. Jg./1999
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Volkskunde in Österreich
Folge 51914 wurden die östlichen Waldkarpaten ethnographisch erkundet. Forschungs-reisende, private Sammler und wissenschaftliche Institutionen brachten währenddieser Zeit eine beachtliche Sammlung von Keramik, Holzobjekten, Textilien,Ostereiern zustande, die, unterstützt durch neu angeknüpfte Kontakte zwischenden Volkskundemuseen in Lemberg und Wien, heute eine neue Bewertung er-fahren. Die Ausstellung versucht, die Objekte vor ihrer historischen Folie zu do-kumentieren, stellt aber immer wieder auch aktuelle Bezüge zur gegenwärtigenLebenssituation in der Ukraine her.
zu dem am Donnerstag, dem 20. Mai 1999, um 18.00 Uhr, im ÖsterreichischenMuseum für Volkskunde, Laudongasse 15- 19, 1080 Wien, stattfindenden Dia-vortrag
,, Holzmasken und Silberkronen-
Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum in der geheimnisvollen Provinz Guizhou“
von Prof. Dr. Gerd KAMINSKI
zu der in Verbindung mit der Galizien- Ausstellung im Österreichischen Mu-seum für Volkskunde, Laudongasse 15- 19, 1080 Wien, stehenden Filmvorfüh-rung am Donnerstag, dem 27. Mai 1999, um 18.00 Uhr
,, Schatten unserer vergessenen Ahnen
( Shadows of Our Forgotten Ancestors), UdSSR 1964“
Sergej PARADSCHANOV, ein in Georgien geborener armenischer Maler, Mu-siker und„, Film- Poet“, drehte im Jahr 1964 im Gebiet der Huzulen und mit lo-kalen Schauspielern in den nordöstlichen, heute zur Ukraine gehörenden Kar-paten den Film„ Schatten vergessener Ahnen“. Er basiert auf einer Novelle desukrainischen Dichters M. Kotsiubinskyj, der in diesem Gebiet immer wiederlebte und arbeitete.
Es ist die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach Glück, der in einer tragi-schen Spirale seinen Vater, seinen Bruder und seine Frau verliert. Der Film istim 19. Jahrhundert angesiedelt und schildert in langen Sequenzen alltäglicheVerrichtungen und Ereignisse, die Vorbereitungen zur Hochzeit des traurigenHelden Ivan und die Hochzeit selbst. Ohne je ein ethnographischer Film zu sein,gibt er eine Ahnung von dem Leben der Menschen damals in dieser abgeschie-denen Gegend, durchsetzt mit christlich- mystischen Glaubensvorstellungen,eingebettet in eine großartige, wilde, oft genug feindliche Natur. Der Film wirdals Video- Großbildprojektion im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.Dauer: 97 Min., Eintritt frei.
Dieser Abend steht auch im Zeichen des Gedenkens an Ivan Franko( 1856-
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