Heft 
60 (2025) 3
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60 3/2025 T H RO U G H T H E D A RK11Programmschwerpunkt 2025Through the DarkÜber Leben in autoritären ZeitenMikrofestivalMiteinander leben in autoritären ZeitenSa, 5.7.2025Spätestens mit dem Ausbruch der­Corona-Pandemie haben wir es ­erfahren:das Miteinander kann unangenehm ­werden,Positionen können sich explosiv undunversöhnlich gegenüberstehen oder sich­gegenseitig verweigern. Wir werden zuneh-mend mit Polarisierung und aktiv vorange-triebener Spaltung konfrontiert. Aber egalwie wir es drehen und wenden, wir sindaufeinander angewiesen. An diesem Tagwollen wir das Miteinander mit all seinenMöglichkeiten feiern.In einem Workshop(Museum der Migra-tion) werden wir anhand des Begriffs derSolidarität ausloten, wie wir uns für einweiter gedachtes Miteinander engagierenkönnen. Für wen wollen wir uns engagieren,was haben wir dafür an Werkzeugen?Wir werden dann die Vorzeichen wech-seln und uns von Erfahrungen erzählen­lassen, die sich aktiv dem Sprechen miteinem konflikthaften Gegenüber gestellthaben. Wie lebt es sich mit der Nachbar:in,die so gänzlich anderer Ansicht ist? Waserzählen Menschen, die sich für eine ganzandere Politik engagieren?Wie an jedem Festivaltag sammelt derSituation Room aus den Strategien diesesTages, diesmal erfolgreiche Formen desZusammenlebens im feindlichen System.Abgeschlossen wird der Tag mit einemTheaterspektakel von Katharina Kummer, dieunter dem Titel Mysterienspiele Ringelsdorf/Vienna: LASST ALLE HOFFNUNG FAHREN! dasMuseum zur Arche Noah macht.Ort: Otto Wagner Areal, Pavillon 1Mysterienspiele Ringelsdorf / ViennaLASST ALLE HOFFNUNG FAHREN!Sa, 5.7.2025, 18 UhrSo, 6.7.2025, 18 UhrDie Regisseurin Katharina Kummer inszeniertein Mysterienspiel, das zu nichts Geringeremeinlädt, als zur Rettung der Schöpfung.Kummers Theaterspektakel vereinen eineMischung aus etablierten Kunst-Profis undblutigen Laien. Schon in der Zusammenar-beit und dann auch beim Spektakel selbstkommen Unterschiedlichste zusammenaus Stadt und Land, aus diversen Schichtenund mit Lebensperspektiven, die gegen-sätzlicher nicht sein könnten. und dort­unterschiedliche Perspektiven zusammen-bringt.Wer gerettet werden will, kann mit!Ort: Otto Wagner Areal, Pavillon 1-Das war die Grundsteinlegung der Library of Civil­Disobedience im Rahmen des 2. Mikrofestivals am24. Mai zum Thema Widerstand: Aktiv leben gegen­feindliche Regime. Foto: Kollektiv Fischka / Kramar