Holzvotiv: Stachelkugel
Holzvotiv: Stachelkugel
- Volkskundemuseum Wien / Foto: Pixelstorm, Wien CC BY 4.0
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ÜbersichtDetaillierte InfosVerwendung
- InventarnummerÖMV/27018
- Objektart
- Beschreibung
Stachelkugeln wurden vom 17. bis ins 20. Jh. in manchen Südtiroler Gemeinden bei Gebärmutterleiden an Heilige der katholischen Kirche, meist der Gottesmutter Maria, geopfert. Assoziieren Frauen heutzutage mit den Stacheln Menstruationsschmerzen, so waren sie historisch ein Sinnbild für Hysterie, die angeblich aus der Gebärmutter aufstieg – Hysterie ist ein Begriff, der heute aufgrund seiner Frauen- und Sexualitätsfeindlichkeit aus der modernen Medizin weitgehend verschwunden ist.
Dieses Objekt war Teil eines Konvoluts, das vom Museum für Völkerkunde in Hamburg an das Volkskundemuseum in Wien 1911 im Tausch abgegeben wurde. [Kathrin Pallestrang] - Hersteller:in
- BeteiligtMuseum für Völkerkunde Hamburg [Mitwirkende:r bei Erwerb]
- Entstehung
- Verwendung
- Material
- Technik
- AbmessungenD: 13 cm
- Assoziation
- Inschrift / Aufschrift[mit Bleistift:] N 7.-
- ErwerbungsartTausch
- DokumentationKlaus Beitl: Volksglaube. Zeugnisse religiöser Volkskunst. München: Hugendubel 1983.
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
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