Porzellaneinsatz für Bierkrugdeckel: Mann bedrängt Frau
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- InventarnummerÖMV/64848
- Objektart
- Beschreibung
Ganzflächige Szene zwischen einem Mann und einer Frau, die umgeben sind von einem gestupften hellbraunen Hintergrund vor farblosem Fond. Der städtisch gekleidete Mann greift mit seiner Hand in Richtung des Gesichts der jungen Frau, die ihm gegenüber steht. Darüber zweizeiliger Text in gebogener Form und Schreibschrift.
Oberfläche schwach gewölbt, Boden flach und mit zwei konzentrischen Rillen, unglasiert und ungemarkt. Der Rand ist rundherum abgeschlagen. - Hersteller:in
- BeteiligtWalcher von Molthein, Alfred Ritter [Mitwirkende:r bei Erwerb]
- Entstehung
- Material
- Technik
- AbmessungenD: 6,2 cm
- Abbildung / Motiv
- Iconclass
- Assoziation
- Inschrift / AufschriftLiebes Kind! ist hier in der Nähe? // nicht eine Som̅erwohnung zu vermiethen.
- ErwerbungsartDauerleihgabe
- Weiterführende InformationenUhlig, Ottmar Odty: Bierkrug-Deckel. Kleinkunst auf Porzellan-Medaillons. Rosenheim 1980.
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
Dieses Objekt zeigt sexuelle oder sexualisierte Gewalt. Sexuelle Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, die ohne das ausdrückliche Einverständnis der Opfer stattfinden oder versucht werden. Solche Handlungen sind sexuelle Gewalt, unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sexualisierte Gewalt ist ein weiter gefasster Begriff, der klarstellt, dass es den Täter:innen dabei nicht um die Handlung selbst, sondern um die damit verbundene Machtausübung geht. Er bezieht anzügliche, einschüchternde oder erniedrigende Bemerkungen oder entsprechendes Verhalten ein. Dazu gehört das ungewollte Zeigen von Pornografie, von nackten Geschlechtsteilen oder unerwünschte Zurufe sowie Berührungen – unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sowohl bei sexueller als auch bei sexualisierter Gewalt sind rund 90% der Täter:innen männlich.
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