Porzellaneinsatz für Bierkrugdeckel: voyeuristische Szene
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- InventarnummerÖMV/64838
- Objektart
- Beschreibung
Teilflächige Szene in einem Theater vor einem breiten farblosen fleckigen Rand. Ein Zuseher betrachtet tanzende Frauen auf der Bühne aus der Loge durch das Fernglas. Eine Tänzerin ist mit entblößten Brüsten und gespreizten Beinen dargestellt. Der um die Szene verlaufende Text in Frakturschrift untermalt den dargestellten Voyeurismus.
Oberfläche gewölbt, Boden schwach gewölbt, glasiert und ungemarkt. - Hersteller:in
- BeteiligtWalcher von Molthein, Alfred Ritter [Mitwirkende:r bei Erwerb]
- Entstehung
- Material
- Technik
- AbmessungenD: 6,6 cm
- Abbildung / Motiv
- Iconclass
- Assoziation
- Inschrift / AufschriftDas Auge sieht den Himmel offen /// Es schwelgt das Herz in Seligkeit
- ErwerbungsartDauerleihgabe
- Weiterführende InformationenUhlig, Ottmar Odty: Bierkrug-Deckel. Kleinkunst auf Porzellan-Medaillons. Rosenheim 1980.
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
Dieses Objekt zeigt sexuelle oder sexualisierte Gewalt. Sexuelle Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, die ohne das ausdrückliche Einverständnis der Opfer stattfinden oder versucht werden. Solche Handlungen sind sexuelle Gewalt, unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sexualisierte Gewalt ist ein weiter gefasster Begriff, der klarstellt, dass es den Täter:innen dabei nicht um die Handlung selbst, sondern um die damit verbundene Machtausübung geht. Er bezieht anzügliche, einschüchternde oder erniedrigende Bemerkungen oder entsprechendes Verhalten ein. Dazu gehört das ungewollte Zeigen von Pornografie, von nackten Geschlechtsteilen oder unerwünschte Zurufe sowie Berührungen – unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sowohl bei sexueller als auch bei sexualisierter Gewalt sind rund 90% der Täter:innen männlich.
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