Porzellaneinsatz für Bierkrugdeckel: Mann verfolgt Frau
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- InventarnummerÖMV/64754
- Objektart
- Beschreibung
Ganzflächige Szene in kräftigen Farben in einem Innenraum, eventuell eine Bäckerei. Eine junge Frau mit einem Blasebalg in der Hand drückt eine Türe zu, durch die ein junger Mann mit Schürze und weißer Mütze versucht einzudringen. Diese Szene war vermutlich scherzhaft gedacht, jedoch kann sie heutzutage so interpretiert werden, dass sich die Frau gegen die unerwünschte Annäherung eines Mannes wehrt.
Oberfläche stark gewölbt, Boden stark gewölbt, glasiert und ungemarkt. - Hersteller:in
- BeteiligtWalcher von Molthein, Alfred Ritter [Mitwirkende:r bei Erwerb]
- Entstehung
- Material
- Technik
- AbmessungenD: 6,8 cm
- Abbildung / Motiv
- Iconclass
- Assoziation
- ErwerbungsartDauerleihgabe
- Weiterführende InformationenUhlig, Ottmar Odty: Bierkrug-Deckel. Kleinkunst auf Porzellan-Medaillons. Rosenheim 1980.
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
Dieses Objekt zeigt sexuelle oder sexualisierte Gewalt. Sexuelle Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, die ohne das ausdrückliche Einverständnis der Opfer stattfinden oder versucht werden. Solche Handlungen sind sexuelle Gewalt, unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sexualisierte Gewalt ist ein weiter gefasster Begriff, der klarstellt, dass es den Täter:innen dabei nicht um die Handlung selbst, sondern um die damit verbundene Machtausübung geht. Er bezieht anzügliche, einschüchternde oder erniedrigende Bemerkungen oder entsprechendes Verhalten ein. Dazu gehört das ungewollte Zeigen von Pornografie, von nackten Geschlechtsteilen oder unerwünschte Zurufe sowie Berührungen – unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sowohl bei sexueller als auch bei sexualisierter Gewalt sind rund 90% der Täter:innen männlich.
- Sie möchten uns Feedback geben?Wir freuen uns über Ihre E-Mail an: onlinesammlungplus@volkskundemuseum.at