Porzellaneinsatz für Bierkrugdeckel: voyeuristische Szene (Doppelbild)
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- InventarnummerÖMV/64114
- Objektart
- Beschreibung
Doppelbild mit Szene in zwei Innenräumen, dargestellt auf der Außen- und Innenseite des Medaillons. Mann in Schlafrock und Schlafmütze mit einer Kerze in der Hand blickt durch das Schlüsselloch einer Türe mit der Aufschrift "MODES", dahinter sitzt ein Mädchen im weißen Nachthemd vor einer Petroleumlampe und hat ihm den nackten Rücken zugewandt.
Oberfläche gewölbt, Boden gewölbt und ungemarkt. - Hersteller:in
- BeteiligtWalcher von Molthein, Alfred Ritter [Mitwirkende:r bei Erwerb]
- Entstehung
- Material
- Technik
- AbmessungenD: 7,3 cm
- Abbildung / Motiv
- Iconclass
- Assoziation
- Inschrift / AufschriftMODES
- ErwerbungsartDauerleihgabe
- Weiterführende InformationenUhlig, Ottmar Odty: Bierkrug-Deckel. Kleinkunst auf Porzellan-Medaillons. Rosenheim 1980.
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
Dieses Objekt zeigt sexuelle oder sexualisierte Gewalt. Sexuelle Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, die ohne das ausdrückliche Einverständnis der Opfer stattfinden oder versucht werden. Solche Handlungen sind sexuelle Gewalt, unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sexualisierte Gewalt ist ein weiter gefasster Begriff, der klarstellt, dass es den Täter:innen dabei nicht um die Handlung selbst, sondern um die damit verbundene Machtausübung geht. Er bezieht anzügliche, einschüchternde oder erniedrigende Bemerkungen oder entsprechendes Verhalten ein. Dazu gehört das ungewollte Zeigen von Pornografie, von nackten Geschlechtsteilen oder unerwünschte Zurufe sowie Berührungen – unabhängig von der Beziehung zwischen Täter:in und Betroffener:m sowie vom Ort des Geschehens, einschließlich des privaten und beruflichen Bereichs, ebenso unabhängig von den vorher gesetzten Handlungen oder der Bekleidung der Opfer.
Sowohl bei sexueller als auch bei sexualisierter Gewalt sind rund 90% der Täter:innen männlich.
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