aus der jüdischen Dingwelt des Museums mit Studierendenintensiv bearbeitet wurde, und setzten damit die kontinuierlicheund überaus fruchtbare Zusammenarbeit des Wiener Volkskun-demuseums mit dem Institut für Europäische Ethnologie derUniversität Wien fort.3
Nach einem Pilotprojekt, das Claudia Peschel- Wacha imHerbst 2010 unter dem Titel» Mit Federkiel, Tinte und Streu-sand. Schreibzeuge aus drei Jahrhunderten« durchgeführthat, können wir nun 2011, begleitend zur Ausstellung>> VonDreideln, Mazzes und Beschneidungsmessern. Jüdische Dingeim Museum<< auch den ersten Band der neuen Katalogreihe>> Objekte im Fokus«< vorlegen. Wir glauben, damit ein schlankesAusstellungs- und Publikationsformat zu initiieren, das unserlaubt, regelmäßig interessante und aktuelle Ausschnitte ausdem reichen Fundus der Sammlungen des ÖsterreichischenMuseums für Volkskunde zu präsentieren.
Danken möchte ich an dieser Stelle Brigitta Schmidt-Lauber für die freundschaftliche Kooperationsbereitschaftund für ihren offenen und beherzten Zugang zu Verein undMuseum für Volkskunde von der ersten Stunde ihrer Professurin Wien an. Meinen ganz herzlichen Dank richte ich an Birgit
3 Zu erinnern sind allein ausden letzten Jahren die Projekte:>> Zeit Raum Beziehung. Menschenund Dinge im KonzentrationslagerDachau«. Ausstellung als Ergebniseiner Projektarbeit von fünfzehnStudierenden am Institut für Euro-päische Ethnologie der UniversitätWien( ÖMV, 2008, gemeinsam mitMichaela Haibl); Aus dem Fundus.Skizzen zur Objektanalyse im Mu-seum. Publiziert in: ÖsterreichischeZeitschrift für Volkskunde LXII/ 111,
2008, S. 377-404( gemeinsam mitKlara Löffler); die Ausstellung»> Heili-ge in Europa. Kult und Politik«<( ÖMV,2010/2011, gemeinsam mit HerbertNikitsch) und» Doing kinship withpictures and objects. A laboratory forprivate and public practices of art<<( WWTF- Projekt 2009-2012, gemein-sam mit Elisabeth Timm), mit derAusstellung» Familienmacher. VomFesthalten, Verbinden und Loswer-den<<( ÖMV, 2011/2012).
9