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Sonderausstellung Volksmusikinstrumente : Neuerwerbung der Sammlung Georg Kotek ; Katalog
Entstehung
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Ensembles in Schachspielen, Weihnachtskrippen und in vielen anderenWerken der Volkskunst wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt,sondern auch den Bildern von Malern und Graphikern der Gegenwart.Bedeutende österreichische Maler, wie Anton Velim, WilhelmDachauer, llly Kjäer und Rudolf Raimund Ballabene, sindneben manchen anderen mit Volksmusikdarstellungen im Museum ver-treten 10. Die Ausstellung enthält einige Proben davon. Die Möglich-keiten einer mehrschichtigen Dokumentation des überlieferten Volks-musikwesens hat an Hand der Wiener Museumsbestände zuletzt Leo-pold Schmidt in der Darstellung ,, Volksmusik. Zeugnisse länd-lichen Musizierens"( 1974) aufgezeigt 11

Der in seiner Gesamtheit ansehnliche Grundbestand gegenständ-licher und bildlicher Zeugnisse der Volksmusik in Österreich und inseinen Nachbarländern hat im Österreichischen Museum für Volks-kunde durch den jüngst getätigten Ankauf der Volksmusikinstrumenten-sammlung aus dem Nachlaß von Georg Kotek sowohl hinsichtlich derlandschaftlichen Streuung als auch der systematischen Typologie einebeträchtliche Verdichtung erfahren. Wie zuletzt 1973 in einer WienerFestwochenausstellung ,, Georg Kotek und sein Wirken" im Amtshausdes VII. Wiener Heimatbezirks des damals 84jährigen weiteren Bevöl-kerungskreisen bekannt gemacht worden ist, war Georg Kotek nichtnur der große Sammler und Pfleger des österreichischen Volksliedesgewesen, sondern auch ein glückhafter Besitzer einer Sammlung erle-senen Volkskunstgutes. Eine in sich geschlossene Gruppe innerhalbdieser Volkskunstsammlung aber bildete die in jahrzehntelanger leben-diger Berührung und in praktischer Auseinandersetzung mit der Volks-musik zustandegekommene Kollektion von rund 30 Musikinstrumenten,bestehend u. a. aus einer Bauernharfe, aus Drehleiern, Hackbrettern,einer ,, Flatsche" das ist ein kleines trompetenartig gewundenesWurzhorn mit Birkenrindenumwicklung aus der Ramsau bei Schlad-ming, Dudelsäcken aus Hundefell usw. 12. Der allergrößte Teil dieservon der volkskundlichen Forschung niemals etwa in Form eines Be-standskataloges erfaßten privaten Sammlung österreichischer Volks-kunst ist nach dem Tod von Prof. Dr. Georg Kotek am 2. November1977 aufgelöst worden. Die letzten Spuren davon haben sich in denAuktionskatalogen des Wiener Dorotheums im Verlauf des späten

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10 Leopold Schmidt, Österreichs Volk gesehen mit den Augen derMaler unserer Zeit. Katalog zur gleichnamigen Sonderausstellung des Öster-reichischen Museums für Volkskunde im Schloßmuseum Gobelsburg. Wien 1969.11 Derselbe, Volksmusik. Zeugnisse ländlichen Musizierens. Salzburg1974(= Zeugnisse alter Volkskunst).

12 Franz Schunko, Georg Kotek und sein Wirken. Wiener Festwochen-Ausstellung 1973( Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 22, Wien1973, S. 65).

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