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Ernst Hubers Volkskunstsammlung : Katalog ; Sonderausstellung
Entstehung
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brochenen expressionistischen Palette, wozu ihn nicht un-wesentlich die betonte Farbsetzung volkskünstlerischer Er-zeugnisse sowie andererseits die weiten Reisen geschulthatten, die wechselnden Lichtphänomene in Farbigkeit umzu-setzen.

Im Jahre 1935 erhielt Huber den Österreichischen Staatspreisfür Aquarellkunst, 1937 den österreichischen Staatspreis undden Ehrenpreis der Stadt Wien; 1949 wurde er mit dem TitelProfessor ausgezeichnet. Doch der Zweite Weltkrieg hatte ihmdie Tragödie des Verlustes seines einzigen Sohnes Wolfganggebracht, der neunzehnjährig in Raußland gefallen war.

1947 stellte Ernst Huber mit der" Künstlergilde SalzkammergutGmunden" in Bad Ischl aus, fünf Jahre später zeigte er seineWerke in einer großen Kollektivausstellung im Haus der Se-cession in Wien, wohin er bald darauf wieder endgültig zurück-kehrte.

Knapp nach der Heimkehr von einer Tunesienreise, von der ernoch 150 Bilder in einer umfangreichen Personale zur Schaustellen konnte, riß ein Herzschlag den erfolgreichen Künstleram 26. September 1960 mitten aus seinem schaffensreichen Le-ben. Seine Gattin Poldi, die sich selbst auch einfacherMalereien widmete, bedachte vor kurzem das ÖsterreichischeMuseum für Volkskunde in einem Legat mit der Sammlung an Volks-25)kunstgegenständen ihres verstorbenen Gatten.

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Michael Martischnig