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Ernst Hubers Volkskunstsammlung : Katalog ; Sonderausstellung
Entstehung
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VORWORT

Der Nachlaß der am 5. Dezember 1980 verstorbenen LeopoldineMaria HUBER, der Witwe des am 15. Juli 1895 in Wien gebore-nen und ebendort am 26. September 1960 vorverstorbenen akad.Malers Prof. Ernst HUBER war erblos. In den Nachlaß fielenzahlreiche Werke des vorwiegend als Maler, Aquarellist undLithograph tätigen Künstlers wie auch von Prof. Huber selbstbemalte Gebrauchsgegenstände und volkskundliches Sammelgut,namentlich Werke der Volkskunst, die unter dem Gesichtspunktder Gesamtbetrachtung des Werkes von Bedeutung sind. DasBundesministerium für Finanzen hat angesichts der Heimfällig-keit dieses Erbes im Einvernehmen mit dem Bundesministeriumfür Wissenschaft und Forschung die Naturalübernahme deskünstlerischen Nachl sses des Malers Prof. Ernst HUBER durchdie Bundesmuseen in die Wege geleitet. Neben dem Kunsthisto-rischen Museum, der Graphischen Sammlung Albertina, demÖsterreichischen Museum für angewandte Kunst und der Öster-reichischen Galerie war insbesondere das ÖsterreichischeMuseum für Volkskunde Empfänger einer großen Anzahl von Ob-jekten dieses Nachlasses, wobei vorzüglich Zeugnisse derüberlieferten angewandten Volkskunst- bemalte Bauernmöbel,volkstümliche Keramik, Hinterglasbilder, Werke der Schnitz-kunst und dergleichen mehr- wie auch Werke des Künstlersselbst, in welchen er sich des Werkstoffes und der Bilder-welt der überlieferten Volkskunst bediente, die Auswahl be-stimmt haben.

Die Sonderausstellung" Ernst Hubers Volkskunstsammlung", diewährend des Sommerhalbjahres von Mai bis November 1983 inder" Galerie" des Museumshauptgebäudes Gartenpalais Schön-