San Franzisco auf. Sogar zur Biennale in Venedig wurde er 1934und 1936 als Gast eingeladen.
Neben Öl- und Temperagemälden, gelegentlichen Aquarellen,farbigen Zeichnungen und Hinterglasbildern entstanden immerwieder Lithographien; so erschien etwa im Verlag F. Rollin-ger, seinem ehemaligen Dienstgeber, eine" Ernst Huber- Mappe"mit 20 lithographischen Blättern. Auch übernahm Huber vonseinem Freund Zülow die Kleistertechnik, um flächig zu ordnen,wogegen sich mit Tempera und Aquarell vorallem Tiefenwirkungenerzielen lassen. Auch als Illustrator betätigte sich Huber desöfteren, etwa zu" Othello" von W. Hauff, zu" Doge und Doga-ressa" von E.T.A. Hoffmann, zu" Der Mörder" von A. Schnitzleretc. Das" Weinlesefest" im Wiener Hartmann- Keller ist einesseiner wenigen Wandgemälde geblieben.
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Die renommierte Gmundner Keramik- Firma Schleiss'war durchdie Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre gezwungen, sichgleichzeitig zu beschränken, was das Firmenprogramm betraf,daneben aber die Qualität der Produktion zu steigern, um denAbsatz zu gewährleisten. Um diese Zielsetzungen zu erreichen,engagierte Franz Schleiss eine Reihe freischaffender künst-21)lerischer Mitarbeiter: Neben Josef Hoffmann, Michael Powolnyund Franz von Zülow trat man auch an Ernst Huber heran, dessenWinterlandschaften auf Kacheln zu strahlender Leuchtkrafterblühten. Bei Gefäßformen hielt er sich an den Zeitstil derNeuen Sachlichkeit und wendete dazu einfarbige Reduktionsfarbenund Craquelé an. Diese Zusammenarbeit trug bis zum Ausbruchdie Keramik desJugendstils lange über seine eigentliche, nur kurze Wirkungs-epoche hinaus weiterentwickelnd und pflegend.
des Zweiten Weltkrieges reiche Ergebnisse 22),
Um 1942 übersiedelte Ernst Huber auf mehr als ein Jahrzehntins salzburgische Wagrain, wo er mit Waggerl benachbart war." Damals war da weithin nichts als Wiese und Acker.... einelangweilige Gegend eigentlich für einen Maler, der aus der
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