lichen Leben und bodenständigen Kunsthandwerk verstärkt, sowar es ihm zum Unterschied von den damaligen" Asphaltkünst-lern" ein echtes Anliegen und keine künstlerische Modemarotte.Wen wundert es, daß er gleichfalls von seinen Reisen verschie-denste Souvenire mitbrachte, die zu Hause in seine" Volks-kunst- Sammlung" Eingang fanden? Schon früh unternahm Huberweite Reisen, ähnlich wie Oskar Kokoschka von Fernweh getrie-ben." Ich liebe die heiße Sonne, aber ich liebe auch die
grauen Wintertage", heißt es in einem Selbstbekenntnis 13).
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Deutschland, der Balkan 1923, der Vordere Orient Glossar ::: zum Glossareintrag Orient 1925, Ita-lien, Spanien, die Türkei bereiste er schon als relativ jungerMann; 1928 war er zum erstenmal in Tunis, zehn Jahre später in14)Südamerika1939 Norwegen und Spitzbergen; kurz nach demZweiten Weltkrieg durchquerte er die Vereinigten Staaten vonKüste zu Küste, eine Reise, die er insgesamt dreimal wieder-holte. Die Welt des Fremden, oft Exotischen Glossar ::: zum Glossareintrag Exotischen trat so in seinBewußtsein, die starke Farbigkeit des Südens und der Tropenbereicherten seine Palette um helle, leuchtende Primärfarben.Neben das Ölbild trat das Aquarell, das sich auf Reisen alsoptimales Gestaltungsmedium anbot.
Hatte Ernst Huber schon im März 1921 in der 60. Ausstellungder Secession eine 33 Werke umfassende Kollektion, so trater nach dem Zerfall der" Kunstschau" und nach mehreren Aus-stellungsbeteiligungen beim" Sonderbund" in der Schweiz Endeder zwanziger Jahre ganz der Wiener Secession bei, besonders15)
16)
enge Beziehungen mit Josef Dobrowsky Ferdinand Kitt 17),Sergius Pauser' Ludwig H. Jungnickel 19) und Franz von Zülow
18).
pflegend. Die folgenden Jahre brachten neben Kollektivaus-stellungen in Wien auch solche in Berlin, Köln, München undLondon. In den Jahren 1934, 1936 und 1938 schien er alsprominenter Vertreter österreichischer Kunst in Pittsburg und
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