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Volkskunst im slowenischen Alpenland (Oberkrain) : Sonderausstellung aus den Museen in Kranj (Gorenski Museum), Škofja Loka (Loški Museum), Radovljica (Imkermuseum), Kamnik und Lubljana (Slowenisches Ethnographisches Museum); Katalog
Entstehung
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anderen Seite zu zwei Vorratskammern, ist vom 18. Jahrhundertan auch im übrigen Slowenischen Oberland belegt. Bereits im17. Jahhundert hatten in den entwickelten Gebieten von Go-renjsko, d. i. im Oberen Savetal, vor allem in der Gegend von Ra-dovljica und Kranj, vereinzelte Wohnhäuser wirtschaftlich undsozial wohlfundierter Bauerngüter auch schon einen Oberstock.Die Ausbildung ländlicher Baukunst wurde, insbesondere vom17. Jahrhundert an, auch durch die Stadtarchitektur ausgiebigbeeinflußt, z. B. in der Gestaltung der verschiedenen architekto-nischen Elemente wie Wölbungen, Portale, Bogengänge, Erkerusw. In früheren Zeiten lassen sich in einzelnen Bereichen auchEinflüsse feudaler Herrensitze aufspüren. Die stärksten Verän-derungen in der Entwicklung des dörflichen Bauwesens in Go-renjsko brachte die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, alsdurch die agrartechnische Revolution und die damit verbundeneräumliche Neuordnung der Bauerngüter ein allgemeines Bedürf-nis nach neuem, zusätzlichem Raum entstand. Die Häuser er-weiterten sich waagrecht und lotrecht. Im 18. Jahrhundert ver-drängten Bauelemente eines ausgesprochenen Zeitstiles die äl-teren spätgotischen und Renaissance- Bestandteile der archi-tektonischen Gestaltung. Portale kamen auf, Fensterumrah-mungen und andere Einzelheiten des barocken Geschmackes.Bis ins 19. Jahrhundert war die barocke Tradition noch immer le-bendig und noch lange bestand sie neben den neuen Prinzipienklassizistischer, historischer Formgebung.

Auch die Heimstätten im ganzen erlebten eine Umgestaltung, jenach den räumlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten jedesAnwesens. Angesichts der bestehenden Notwendigkeit, denHausbau zu vervollständigen, hat sich z. B. auf einer knappbe-messenen Parzelle eines Bauerngutes das Modell des soge-nannten ,, stegnjeni dvor"( gestreckten Hofes) herausgebildet,der unter einem einfirstigen Dach die Ställe und die Wohn-räume oder das Haus mit diagonaler Eingangswand samt Portalzum Vorhaus als Verbindung des schmäleren älteren mit demziemlich breiteren neuen Hausteil vereint, was auch einen aus-reichenden Arbeits- und Bewegungsraum im Hof ergab; die-ser Haustyp ist charakteristisch für die Wocheiner Dörfer. Diegestreckte Hausform ist besonders stark vertreten in der Katen-wirtschaft mit wenigen Wirtschafts- und Wohnräumen undschlichterer Architektur; Katenhäuser sind noch jahrhunderte-

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