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Volkskunst im slowenischen Alpenland (Oberkrain) : Sonderausstellung aus den Museen in Kranj (Gorenski Museum), Škofja Loka (Loški Museum), Radovljica (Imkermuseum), Kamnik und Lubljana (Slowenisches Ethnographisches Museum); Katalog
Entstehung
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neben dem Wohnhaus zumindest noch einen Stall und etlicheandere Wirtschaftsgebäude. In den Siedlungen herrschte einezweckmäßige Ordnung vor, als Folge der Landverteilung aus derZeit vor und nach der Jahrtausendwende; diese Landverteilungwar entscheidend beeinflussend bei der Gestaltung der bäuerli-chen Ansiedlungen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Beiden Teilungen in geschlossene Bauerngüter und Äcker und beiÜbergängen von Äckern zu Teiläckern bildeten sich Haufendör-fer, bei Teilungen in Streifen und regelmäßige Teiläcker entstan-den ziemlich strikt ausgerichtete Reihen- und Straßendörfer. Inden Dörfern entwickelten sich im weiteren Prozeß durch die Er-richtung neuer Gebäude verschiedene Wege, Gassen und male-rische Winkel sowie andere Bezugsaspekte der Gebäude unter-einander, wodurch Außenräume umrissen wurden; alle dieseEinzelheiten enthielten auch ihre eigenen ästhetischen Werte inder Gestaltung des Dorfraumes.

Auch die Stadtpläne pflegten ursprünglich zu entstehen ähnlichwie die Grundrisse der Reihendörfer. Längs der Gasse standenHäuser mit ihren Fronten zur Verkehrsfläche. Freilich wuchs diestädtische Ordnung bald über die dörfische Anlage hinaus. DemDorfraum ähnlich blieben nur noch einige Seitengassen in denStädten und die Marktplätze in minder entwickelten Markt-flecken, wo es noch mehrere Jahrhunderte hindurch vorwiegendhölzerne bäuerliche Bauten gab; oblag doch einem Großteil derStadt und Marktbevölkerung die Landwirtschaft noch minde-stens bis zum 19. Jahrhundert.

Im 15. Jahrhundert erlebte auf dem Lande die untere Schicht derkirchlichen Kunst ihre Blüte. Am häufigsten waren damals goti-sche Filialkirchlein mit rechteckigem Schiff, bemalter geraderHolzdecke und mehrwinkelige mit Gewölberippen abgeschlos-senem Presbyterium. Die Einrichtung und Ausstattung war inmanchen Landkirchen bescheiden, und das gilt häufig auch fürderen Malerei und plastische Verzierung in Stein( die architekto-nische Plastik der Konsolen und Rippenabschlüsse) und Holz.Im 16. Jahrhundert lebte in dieser Kunst noch die spätgotischeGestaltungsweise, und die Grundsätze der Renaissance mach-ten sich erst allmählich, mehr im Prinzip als in den Formen, gel-tend; so wurden z. B. die Schiffe nur geringfügig abgeänderterDorfkirchen kürzer, breiter. Im 17. Jahrhundert wurden ländlicheKirchen häufig mehrmals modernisiert, erhielten Zubauten oder

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