III.
Wirkungen und Nachklänge.
Was in diesem Abschnitt zusammengestellt ist, machtkeineswegs den Anspruch, die Wirkungen und Nachklängeder Teufellitteratur des XVI. Jahrhunderts erschöpfend zuschildern, sondern soll nur ein vorläufiger Versuch hierzu sein.Den verschlungenen und verwickelten Fäden nachzugehen,welche die Teufelschriften besonders mit der didaktischenLitteratur überhaupt und mit dem Drama verknüpfen, dieWechselbeziehungen ohne empfindliche Lücken darzustellen,endlich die Fortführung dieser eigenartigen Litteratur imXVII. Jahrhundert zu verfolgen, gehört nicht mehr in denRahmen der vorliegenden Studie. Der letzte Punkt ist über-dies vielleicht einer näheren und genaueren Behandlung inder That nicht wert; die erste Frage aber liesse sich nur ineiner zusammenfassenden Darstellung der gesamten deutschenLitteratur in unserem Zeitraum zur Befriedigung lösen.
Hier soll also nur kurz das wichtigste Material vor-geführt werden.
Über die Zahl der Auflagen der einzelnen Teufelbücherund ihr Verhältnis unter einander geben die bibliographischenNotizen Auskunft, die als Anmerkungen der Besprechung derGruppen beigefügt sind. Fasst man sie zusammen, so ergiebtsich als Resultat, dass die ersten, originellen Schriften vonChryseus, Friederich, Musculus, Spangenberg, Westphal nichtnur, so lange sie die einzigen waren, die meisten Auflagenerlebten, sondern auch später noch sich siegreich unter derwachsenden Schaar behaupteten. Das längste Leben hatteder Hosenteufel des Andreas Musculus, der 1630 wieder