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Die Teufellitteratur des XVI. Jahrhunderts
Entstehung
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. Satana passa...!"

Carducci.

Einleitung.

Wenn Schelling die Engel für die langweiligsten allerWesen" erklärte') und D. Fr. Strauss meinte: wo mannähere Ausführungen über ihr Wesen und Leben liest, wirdman dies bestätigt finden"), so kann man auf der andernSeite sicherlich mit demselben Recht die Behauptung auf-stellen, dass die Teufel die interessantesten aller Geschöpfesind. Die Oppositionsstellung gegen den die Welt und ihnselbst beherrschenden Gott, welche die jüdisch- christlicheDogmatik dem Satan gab, als sie den selbstherrlicherenAngramainju oder Ahriman des parsischen Dualismus in ihrenMonismus einreihte, reizt jeden zur näheren Betrachtung.Der gewaltige Revolutionär, der seine Persönlichkeit einsetztin dem gewagten Kampf gegen den Lenker der Weltmonarchie,fesselt die Aufmerksamkeit und die Teilnahme, und niemandwird, auch wenn der Abscheu vor der gottfeindlichen Machtnoch so gross ist, der geheimnisvollen Anziehungskraft desFrevlers entgehen.

Reizvoller noch wurde die grossartige jüdisch- christlichePersonifikation des Negativen, als sie mit der Lehre Jesu zuden Germanen verpflanzt wurde und sich hier mit heidnischen Glossar ::: zum Glossareintrag  heidnischen

1) Allgemeine Übersicht der neuesten philosophischen Litteraturim Philosophischen Journal von Niethammer und Fichte. VIII, 2;S. 147.

2) Die christliche Glaubenslehre II, 18.

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