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Kurzgefasstes Lehrbuch der Gabelsbergerschen Stenographie (Redezeichenkunst). Preisschrift. bearb. von ---. 136. Aufl. Verb. der 93. Aufl. (usw.)
Entstehung
München [um 1903]
Seite
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, t' und, st' können jedoch in den Silben te ta, ste stadeutscher Wörter aufwärts gezogen werden, wenn keinlanges Zeichen folgt, ausgenommen, t'; es wird dadurch besondersdie Zusammensetzung mit Vorsilben und andern Wörtern er-leichtert.

Die Verbindung ist bei aufwärts gezogenem, t' und, st'

eine unmittelbare.

In längeren Wörtern sind, t' und, st' in den Silben te ta,ste sta abwärts zu ziehen.

Man verwechsle die Silbe tes nicht mit der Konsonanz ts;in letzterer wird das, s' zurückgelegt.

ten teb tef, stel stem step, tet stet

tet stet

-

tel tem, sten steb,tes, ts- K. selbst( sich selbst), nichts, stets, statt( anstatt), hätte hättest u. s. w.

:

Z k G, L h G, V V II, 6 L, A A L F, J Jb c B z I b b c ab z#

13) v( auf.), f( auf.), p( auf.)- pf.

Stammanlautendes v, f, p werden aufwärts zur Grund-linie gezogen; v und p erhalten dann Zeichen, welche etwasgeändert sind.

Folgt aber in derselben Silbe ein f oder v, oder beginntdie nächste Silbe mit f oder v, dann werden v, f, p abwärtsgezogen.

Bei aufwärts gezogenem v, f, p und bei pf ist die Ver-bindung eine unmittelbare.

t, v, f, p nennt man Wandelzeichen oder Variabeln, weil sieje nach Bedarf aufwärts oder abwärts gezogen werden können.

vel vem vet, fel feg fest, per ped petK.: ver, vor( vorn vorig

Frevel

l....

pfer pfed pfef- perfektbevor), voll völl( völlig).

14) Der Umlaut ä wird als Inlaut in der Regel geradesobezeichnet wie inlautendes e; es genügt also der Vokalstrichoder die unmittelbare Verbindung.

Lehrbuch der Stenographie, Preisschrift.

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