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§ 9. Regeln über die Bezeichnung der Vokale.
Der Vokal als Inlaut wird im Auslaut- Konsonantensinnbildlich( symbolisch) angedeutet durch Übertragung seineseigentümlichen Merkmals auf denselben; ist aber der Auslaut-Konsonant zur Aufnahme des Vokalmerkmals nicht geeignet,dann wird der Vokal im Anlaut-Konsonanten sinnbildlichbezeichnet.
Kann der Vokal weder im Auslaut-, noch im Anlaut- Kon-sonanten sinnbildlich bezeichnet werden, dann ist er buch-stäblich zu schreiben.
§ 10. E als Inlaut.
Das Notwendigste aus derVokalisationslehre.
E wird, wenn es buchstäblich zu bezeichnen ist, durcheine feine, wagrechte( oder fast wagrechte) Linie dar-gestellt.
Als Inlaut hat der Laut, e' keine besondere Be-zeichnung; man verbindet den anlautenden Konsonanten mit demauslautenden durch einen Bindehaarstrich; wo das nichtmöglich ist, verbindet man die Konsonanten unmittelbar,d. h. ohne Bindestrich.
Dieser Bindehaarstrich heisst Vokalstrich, weil er die Stelleanzeigt, wo überhaupt ein Vokal zu lesen ist.
Man verwechsle den Vokalstrich nicht mit dem buchstäblichgeschriebenen, e'.
a) Verbindung durch Vokalstrich, b) unmittelbare Verbindung:a) 1. ler, 2. ken, 3. gel; b) 1. det, 2. ten, 3. tet.
A) 1, 2, 3, 26, 1, 0, 2, 1, 3, A
1) e,
n, m, ng.
n, eine kleine wagrechte Wellenlinie.
m, eine aufrecht stehende, oben und unten gerundeteWellenlinie, der letzte Zug eines lateinischen Kurrent, m'.ng, eine von der Höhe des, m' schräg rechts geführteWellenlinie.
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e, n, m, ng nen, nem, men, mem, meng- K.(= Kür-zungen): eine, dem, den.
2.2.
ar N N N n.