Druckschrift 
2 (2012) Musikinstrumente : Katalog der Sammlung der Musikinstrumente des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wien. 2 / Chordophone / Walter Deutsch und Gerlinde Haid. In Zsarb. mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Österreichischen Volksliedwerk. Unter Mitarb. von Elisabeth Egger... Mit einem Vorw. von Margot Schindler
Entstehung
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Türzithern

Die Türzithern" oder Türharfen" gehören zur Instrumentenfamilieder ,, Psalterien" und dienen wie Türglocken als Signalvorrichtung.Die auf einem fantasievoll gestalteten Resonanzkasten unterschiedlichgestimmten Saiten werden von herabhängenden Kugeln oder Metall-stücken angeschlagen, wenn die Tür bewegt wird.

Hackbretter

45 Türzither der Firma Oeller, Salzburg

Schenkung von Heinrich Přikryl, Wien, 1953.

Korpus: symmetrisch gebauchter und bemalter Resonanzkasten; Gesamtlänge: 340, Breite max.:310, Höhe: max. 35; Deckenstärke: 3, Bodenstärke: 2-3; 1 rundes Schallloch mittigbei maximaler Korpusbreite: Ø 60; gebogener Steg mit Stegdraht aus Messing beiderseits desDeckenrandes; 5 Stimmnägel in rechter Zarge montiert; 5 Anhängestifte aus Eisen in linkerZarge eingeschlagen; 5 quer gespannte Metallsaiten, auf welche vom überstehenden Oberrandan verschieden langen Schnüren 5 Bleigewichte herunterhängen; Anhängevorrichtungen ausEisen am Boden; aufgeklebtes Etikett: Oellers Thürzither. Gesetzlich geschützt!Dekor: Oberhalb des Schallloches eine Postkarte mit der Ansicht Salzburgs aufgeklebt,eingerahmt in Brand- und Ölmalerei von alpiner Blumenzier, die sich unterhalb des Schalllochesausbreitet; am Unterrand ,, Salzburg" eingebrannt.

ÖMV 49.135

bolbura

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