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Eugenie Goldstern und ihre Stellung in der Ethnographie : Beiträge des Abschlusssymposions zur Ausstellung "Ur-Ethnographie. Auf der Suche nach dem Elementaren in der Kultur. Die Sammlung Eugenie Goldstern" ; Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien, 3. bis 5. Februar 2005
Entstehung
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2005, Heft 2-3

Haberlandtiana

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Neuaufstellung des Saals XIV( Turkestan, Tibet, Himalaya- Länder,Japan)( Jahresbericht 1892, S. 7, 32).

Das persönliche Verhältnis zwischen Haberlandt und Paulitschkeist nicht bekannt; da aber Hein offenbar sehr gut mit seinem Lehrerstand und Haberlandt damals mit Hein befreundet war, kann manannehmen, dass die drei promovierten und teils schon habilitiertenPhilologen und Ethnologen einander näher standen als dem unpromo-vierten Naturwissenschaftler und ethnologischen Autodidakten He-ger. Zum Kreis der subalternen Gelehrten in der Abteilung zählte auchder ebenfalls 1892 habilitierte Urgeschichtler Moriz Hoernes.

Neben der Abteilung bot die ihr eng verbundene AnthropologischeGesellschaft Gelegenheit zu Kooperation und Auseinandersetzung.Heger gehörte ihrem Ausschuss schon seit 1883 an und rückte 1887in den Vorstand auf, in den Hein 1890 eintrat, während Haberlandt ab1890 im Ausschuss saß. In diese Zeit fällt auch die Gründung desVereins für österreichische Volkskunde, zu dessen Schriftführer diekonstituierende Versammlung 1894 Haberlandt wählte; Hein über-nahm das Amt des Geschäftsführers, Haberlandt besorgte überdiesdie Redaktion der Zeitschrift des Vereins. Moriz Hoernes zählteebenfalls zu den Proponenten des Vereins( Schmidt 1960, Beitl 1985).

Die im folgenden Jahr erfolgte Gründung des Museums für öster-reichische Volkskunde, an dessen Aufbau sich auch Präparator Grösslbeteiligte, musste von Heger als direkter Angriff auf seine Ziele alsLeiter der ethnographischen Sammlung gesehen werden. Erstens warder Enthusiasmus Haberlandts für sein neues Projekt abträglich fürseine Leistungen im Naturhistorischen Museum, insbesondere für diewichtige Aufgabe der Inventarisierung; zweitens zementierte dasMuseum die gegen Heger gerichteten Allianzen Haberlandts in derethnographischen Sammlung; und schließlich war Heger für dieethnographische Sammlung selbst am Ausbau der Bestände an,, heimischer Ethnographie“ aus dem Gebiet der österreichischenKronländer interessiert und hatte für dieses Projekt sogar dasInteresse Kronprinz Rudolfs gewonnen. Ein für Rudolf verfasstesMemorandum Hegers zu dieser Frage blieb durch den Freitod des,, hochbegabten und geistvollen Prinzen“ 1889 ohne weitere Wir-kung. Nicht zuletzt durch die Sammeltätigkeit von Hein waren8 Franz Heger an Oberstkämmereramt, Z. 472, 1. September 1903( Kopie; Fund-aktenarchiv, Prähistorische Abteilung des Naturhistorischen Museums, Akt An-gelegenheit Kaiser Karl Museum). Nach Heger wurde Hochstetter durch die

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