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Netzwerk Volkskunde : Ideen und Wege ; Festgabe für Klaus Beitl zum siebzigsten Geburtstag
Entstehung
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KLAUS BEITL

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CURRICULUM VITAE

Schmidt herausgegebener Band ,, Das europäische Volksschauspiel" 1965 unter derRedaktion von Klaus Beitl in französischer Sprache erschien. 1967 gestaltete er eineAusstellung österreichischer Volkskunst im Kulturinstitut in Paris. 1971 referierte erüber ,, Cartographie et musée" bei der SIEF- Tagung anläßlich der Eröffnung des neuenAtp im Bois de Boulogne in Paris. Die freundschaftlich kollegiale Verbindung zudiesem Museum besteht übrigens bis heute. Bei der Europaratsausstellung ,, Aspectsde la vie populaire en Europe" 1975 in Brüssel, an der 24 europäische Länder beteiligtwaren, übernahm Klaus Beitl den Part des Österreichischen Museums für Volkskunde.

Er engagierte sich aber auch in anderen internationalen volkskundlichen Gremienund Vereinigungen. Bei den Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde warer ebenso regelmäßiger Gast und Referent wie auch in der Internationalen Gesellschaftfür Volkserzählforschung oder bei den Tagungen der Alpes Orientales und später beimInternationalen Museumsrat ICOM. Diese Reisen führten ihn neben Frankreich, Bel-gien und Deutschland auch in die Schweiz, nach Italien, Jugoslawien und Griechenlandoder nach Finnland. Später, mit der Übernahme der Geschäftsführung des Ethnogra-phischen Museums Schloß Kittsee 1979, kamen dann die Kontakte zu den ost- undsüdosteuropäischen Ländern hinzu, nach Polen, Tschechien, Slowakei, Ukraine, Ru-mänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Bosnien bis hin zu Albanien. Zu vielen dieserLänder knüpfte er Verbindungen, als dies noch äußerst schwierig war, unter denfrostigen Bedingungen der dortigen Regimes vor dem Fall des Eisernen Vorhangs. FürKlaus Beitl waren und sind stets die warmen menschlichen Kontakte und der fachlicheErtrag maßgeblich, und beides wußte er gleichermaßen zu sichern.

Auch auf nationaler Ebene war Klaus Beitl in den sechziger und siebziger Jahrenforschend, publizierend und referierend unterwegs. Sein besonderes Augenmerk galtdabei der Vorarlberger Heimat, der er viele größere und kleinere Studien widmete, wieetwa Arbeiten zu den Votivbildern der Montafoner Gnadenstätten, über den geistlichenVolksgesang in Vorarlberg, über Fasnachts-, Weihnachts- und Osterbrauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag  Osterbrauchtum, zurGeschichte der Weihnachtskrippe in Vorarlberg u.a. Regelmäßig nahm er an denÖsterreichischen Historikertagen teil, hielt jedoch auch Vorträge volksbildnerischenCharakters, etwa an Südtiroler Volkshochschulen. 1973/74 erhielt er den ersten Lehr-auftrag an der Universität Wien und ein Jahr später holte ihn Oskar Moser auch an dieUniversität nach Graz. Im Rahmen seiner Vorlesungstätigkeit deckte Klaus Beitlhauptsächlich den Bereich Frankreich ab. Er las immer wieder Einführungen in dieVolkskunde Frankreichs sowie zu Spezialgebieten wie Häuser und Hauslandschaften,Spiel und Sport, Volkslied und Volksbrauch, Möbel und Hausrat. Seine Exkursionenfür Wiener und Grazer Studenten nach Burgund und Paris sind legendär, aber auchVorarlberg- Exkursionen zum Funkensonntag oder zu sommerlichen Terrainerkun-

dungen.

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