lich gestattet. Dieser„ Lui Miller, k. k. Pfannhausadjunkt“, machte u. a. 1834auch ein Gedicht auf die Cholera die ihm wenigstens jedenfalls ein be-
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deutender und beweglicher Anlaß zur Poesie war!
Man sieht aus dem Ganzen, wie die Gedanken des Volkes einesteils ausuralten Gängen fließen, andernteils aber versickern, um schließlich wiederunversehens irgendwo hervorzusprudeln.
Anmerkungen
1) Zum Gesagten vgl. I. Oswald, Trientinische Reform in Altbaiern( GeorgSchreiber, Das Weltkonzil von Trient, Bd. II, Freiburg im Breisgau 1951,S. 9-17).
2) Vgl. Gustav Gugitz, Das Jahr und seine Feste. Bd. I, Wien 1949, S. 97, 108,Bd. II, S. 55.
3) Vgl. Matthias Mayer, Der Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg, Bd. II,S. 127 ff.
1) Vgl. Gugitz, wie Anmerkung 2, Bd. II, S. 171 ff.
5) I. Tremmel, Das Khumernusbild von Uderns im Zillertale und die Khumernus-frage( Tiroler Heimatblätter, Bd. IV, 1926, H. 11, S, 322-330); derselbe( Christ-liche Kunstblätter, Linz) und ,, Kummernus in Deutschtirol"( Kunstfreund, 1910,S. 65 und 1911, S. 20). Gustav Schnürer und J. M. Ritz, St. Kümmernis undVolto Santo( Forschungen zur Volkskunde H. 13/15), Düsseldorf 1934.6) I. Tremmel, Das Antlaẞkranzl( Tiroler Heimatblätter, 1949, H. 3/4, S. 100).7) Vgl. Mayer, Der Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg, Bd. 19, S. 170 f.;Anton Dörrer, Bozner Bürgerspiele. Alpendeutsche Prang- und Kranzfeste( Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart, Bd. 291). Leipzig 1941,Bd. I, S. 97-99, 330. Anm. 102.
8) Josef Schöpf, Tirolisches Idiotikon. Innsbruck 1866. S. 388; Schmeller-Fromann Mausser, Bayerisches Wörterbuch. Leipzig 1939. Bd. II, Sp. 529.9) Gugitz, wie Anmerkung 2, Bd. I, S. 174 ff.
10) Fochetz, ein großes Weizenbrot, das um Ostern und Weihnachten nebst andernSpeisen geweiht wird... vom mittellateinischen focatia." Schöpf, wie An-merkung 8, S. 146.
11) Mayer, Der Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg, Bd. 10, S. 221 f.
12) Carinthia, Bd. 141, Klagenfurt 1951, S. 194; Gugitz, Ein seltsames Votiv inösterreichischen Kultstätten( Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, N. S.Bd. III 52, 1949, S. 38 ff.).
13) Vgl. Buchberger, Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. I, Sp. 395.
14) L. A. Veit, Volksfrommes Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum und Kirche im deutschen Mittelalter.Freiburg 1936. S. 203.
15) Vgl. Mayer, Der Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg, Bd. 10, Sölland, S. 216.16) Veit, wie Anmerkung 14, S. 160; Mayer, Der Tiroler Anteil usw., Bd. 10, S. 15.17) Matthias Mayer, Mariastein im Unterinntal. Geschichte des Schlosses, der Wall-fahrt und Siedlung. Mariastein 1934. Bd. II, S. 30.
18) Von ital. faccinetto- Taschentüchl, überhaupt kleines Tüchlein.
19) Vgl. Viktor Geramb, Sitte und Brauch in Österreich. Graz 1949. S. 219, 223,225. Beim Antoniussegen kann man sowohl an den hl. Einsiedler dieses Namens( Fest am 17. Jänner), von dem er ursprünglich wohl erbetet wurde, wie an dengroßen Volksheiligen aus Padua( Fest am 13. Juni) denken, der den ersterenwegen seiner Namensgleichheit und späteren großen Verehrung vielfach ablöste.Vgl. Gugitz, wie Anmerkung 2, Bd. I, S. 46, 301 ff.
20) Dekanatsarchiv Reith b. Br.( Oberau), fasc. Pastoralia.