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Kultur und Volk : Beiträge zur Volkskunde aus Österreich, Bayern und der Schweiz ; Festschrift für Gustav Gugitz zum achtzigsten Geburtstag
Entstehung
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S. 155 ff. Auf die lebhafte Verehrung läßt auch die Verwendung der AltöttingerMuttergottes noch durch Kremser Schmidt in einem Seitenaltarbild in St. Georgin Horn( 1779) schließen( Österr. Kunsttopographie, Bd. V/ 2, S. 375).

100) Aurenhammer, a. a. O., S. 79 ff.

101) Plume S. 226 ff.

102) Über ihre Wurzel und historische Entwicklung vgl. Aurenhammer, a. a. O.,S. 20 ff.

103) P. H. Wilms, O. P., Das Beten der Mysterikerinnen( Quellen und For-schungen zur Geschichte des Dominikanerordens in Deutschland, Heft 11), Leip-zig 1916, S. 114/5 und 157-59.

104) Vgl. vor allem die Ausgaben des Lebens der seligen Margarethe Ebner 1662,1688 und 1717( P. H. Wilms O. P. Dominikanisches Geistesleben, Bd. V],Vechta i. O. 1928, S. 48) und Christophorus Marianus, Puerperium Marianum:Unser lieben Frawen Kindelbeth, Konstanz 1650, S. 220 ff. und 231 ff. WeitereAngaben zum Fortleben der mittelalterlichen Mystik bei Knipping, a. a. O.,Bd. I, S. 88, S. 152/3 und Bd. II, S. 123, Anm. 1. Hier wird auch auf die Stellungder Jesuiten in der Verbreitung der Jesukindverehrung hingewiesen( Bd. I,S. 150).105) Eine Abbildung eines solchen Jesuskindes aus dem 18. Jahrhundert bei LeopoldKretzenbacher, Weihnachtskrippen in Steiermark(= Veröffentlichungen desÖsterr. Museums für Volkskunde, Bd. III), Wien 1953, S. 26. Ein Beispiel vomAnfang des 18. Jahrhunderts, ein ebenfalls aus Wachs bossiertes Jesukind ineiner bemalten Holzwiege in Wien, Museum für Volkskunde, Inv. Nr. 28.917.106) Zum ,, Kindlwiegen" vgl. Gugitz, Das Jahr und seine Feste im VolksbrauchÖsterreichs, Wien 1950, Bd. II, S. 264 und neuerdings Kretzenbacher,a. a. O., S. 11 ff. und 24. Zum Kindlwiegen im Ursulinenkloster Schöpf-leuthner, Aus den Annalen des Klosters Ursula in Wien, Wien 1887.

107) Plume S. 187/8.

108) Plume S. 191.

109) Plume S. 190/91. Vgl. Abb. 2.

110) Vgl. Anhang I. Eine Darstellung ist nicht überliefert. Das bei Gugitz, An-dachtsbild, a. a. O., S. 128 angeführte kleine Andachtsbild von J. C. Winckler,von dem sich eine große Ausführung( nach der Inschrift eine Bruderschafts-gabe) im Museum der Stadt Wien befindet( N. I. N. 14.471) stellt offenbar nichtMaria Pötsch auf dem Kreuzaltar der Christina Rigler dar, da das Kruzifixwohl von Maria und Johannes, nicht aber von den beiden hl. Franz undAntonius umgeben ist. Außerdem handelt es sich hier, wie die Inschrift zeigt,um den Bruderschaftsaltar der Kreuzesbruderschaft, unter dem ChristinaRigler zuerst begraben wurde, während ihr Altar sich örtlich an einer ganzanderen Stelle in der Kirche befand, also in der Minoritenkirche drei Kreuz-altäre vorhanden waren, nämlich neben dem 1695 errichteten und in diesemAndachtsbild dargestellten Bruderschaftsaltar der nach 1705 aufgestellte Altarder Christina Rigler und seit 1745 der ebenfalls dem hl. Kreuz gewidmeteHochaltar( Salvadori, a. a. O., S. 179-181). Es besteht jedoch die Möglich-keit, daß das Maria Pötsch- Bild des Riglerschen Altares auf den Bruderschafts-altar übertragen wurde.

111) Über das Zentrum der Antonius- Verehrung bei den Minoriten und die Ver-ehrung überhaupt siehe Gugitz, Jahr, Bd. I, S. 300 ff. und Salvadori,a. a. O., S. 229 ff.

112) Vgl. Aurenhammer, a. a. O., S. 337.

113) Vgl. Plume S. 51 bzw. 252. Über Franz Xaver als Teufelsaustreiber und Krank-heitspatron siehe bei Schreiber, a. a. O., 196 u. 211 f. und Knipping,a. a. O., Bd. I, S. 189.

114) Plume S. 252. Auch die Jesuitenkirche in Innsbruck besitzt auf dem erstenrechten Seitenaltar eine etwas monumentalere derartige Klosterarbeit mit einerNachbildung der Armreliquie als Vorsatzbild vor dem Altarbild H. Schoen-felds ,, Franz Xaver spendet die hl. Kommunion an einen Mohrenfürsten Glossar ::: zum Glossareintrag  Mohrenfürsten", dasdurchaus im christologischen Sinn ergänzt wird durch die Gegenüberstellungvon zwei Seitenstatuen, Franz Xaver, einen Neger Glossar ::: zum Glossareintrag  Neger tragend, und Christus, dasLamm tragend. Zur Verehrung der Armreliquie vgl. Schreiber, a. a. O.,S. 192. Hier auch S. 213 Hinweis auf die christologischen Parallelen.115) Plume S. 223/4.

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