48. Wolferl treiben
Fast abgekommen ist das Kreiselspiel, einst unentbehrlich und bis zur Meister-schaft geübt. Ein Kreisel, das„ Wolferl" hat in seinem zylindrischen Oberteil Rillen,um die die Peitschenschnur gewunden wird und einen kegelförmigen Unterteil, miteinem Nagelkopf als Spitze. Nachdem die Schnur um den Oberteil gewickelt ist,stellt der Spieler den Kreisel auf den Boden und zieht die Schnur rasch weg. Um denKreisel in seiner Drehbewegung zu erhalten, heißt es nun, wohlgezielt den Kegelteilmit Peitschenhieben zu treffen. Treffen die Schläge den Oberteil, so fällt der Kreisel
um.
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