33. Die Schwalbe zwitschert beim Wiederkommen:
Wia i' furt bin, wòr'n Kisten und Kosten schwar,
Wie i' wieder kumm, is òlles laar!
denn die Ernte ist fast verbraucht.
34. Sie singt aber auch:
Hòb mein Kidl z'riss'n,
Hòb òber kan Fleck,
Hòb òber a Nòdl,
Hòb òber kan Zwirrrrrn.
35. Die fliegenden Krähen werden angerufen und bedroht, damit sie sicheilen und keine die letzte sein will:
Krah, krah, Zuckadiab,
Der letzte wird in' n Keller gspirt!
36. Ròbm, Ròbm,
Der letzte wird begròbm!
37. Schmetterling, Schmetterling setz di,
Bist der òllerletzti!
38. Rot und blau is net schön,
Pfui, pfui, pfui, pfui!
Mit diesem Spruch wird der Truthahn gereizt, die zweite Zeile ahmt ihn nach undlautet manchmal gru, gru, gru, gru.
Spiele mit Pflanzen
In ausgesprochen ländlichen Verhältnissen vermochten die Kinder einst rundfünfzig verschiedene Pflanzen für ihre Spiele zu verwerten, wodurch sie dem jahres-zeitlichen Wechsel in der Natur von klein auf verbunden wurden. Wir können nureiniges herausgreifen.
39. Spiele mit Kastanien
Kastanien werden auf Schnüre gereiht, je länger die Kette, desto höher schätzendie Spieler sie ein. Mit einem Taschenmesser lassen sich verschiedene kleineGegenstände aus einer Frucht herausschneiden.
Körbchen
18
Schüssel
①
Puppenwiege
Schwammerl
8