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Kinder- und Jugendspiele aus Niederösterreich
Entstehung
Seite
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25. Schneck ein, Schneck aus,

Reck deine vier Hörndl heraus,

Sunst wirf a di iwa's brinnade Hòltahaus.

Mit diesen Worten sucht das Kind die Schnecke zu bewegen, aus ihrem Hausehervorzukommen.

26. Gugu in Blumangòrtn,

Wia lång muaß ih auf mein' Tod no wòrten?

Dann zählt der Frager die Kuckucksrufe, die den künftigen Lebensjahren entspre-chen.

27. Kuckuck in da Rein,

Wia lång muaẞ ih no' Jungg'sell sein?

Der Frager zählt, wieviele Jahre es noch bis zu seiner Hochzeit dauert, Mädchenfragen ,, wie lange noch Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau sein. Das Beispiel ist dem Bäumchen- Schütteln"um Weihnachten an die Seite zu stellen und eine Erinnerung daran, daß der Spruchursprünglich von der erwachsenen Jugend verwendet wurde.

28. Kickerihåhn,

Wer hòt da wòs' tån?In Schuista sein Bui,

Der lòẞt ma koan Rui!

Der Anruf des Hahnes klingt schon an die vielen Reime an, mit denen die Tier-laute ausgedeutet werden.

29. Kickeriki,

' s Bröckerl friẞ i?

' s san no' net òlle,

' krumpe Henderl geht ò!

30. Der Pirol( Goldamsel) ruft:

Kuchl, Kuchl, kihr aus!

Seine Frau antwortet:

Sei stad, sei stad!

31. Kuchl, Kuchl Vürhaus,Nimm in Besen und kihr aus!

32. Die Wachtel ruft:

Wau, wau, wau findst mi net,Hinter'n Gròs bin ih net,Hinter'n Strauch steck ih net,Wau, wau, wau findst mi net!

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