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Heilige Ereignisse - heilige Zeiten : Weihnachtserzählungen aus der mündlichen Überlieferung
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Josef nahm

Ein Matzebrot aus seinem Bündel,Gab's ihr und sagte:, Hier, mein Kindel,Solang was da ist, stärke dich!

' S ist weit noch. Meine alten GliederWolln Ruhe auch; es schläfert mich.'Sie ließen sich am Wegrand niederZur Mittagsrast. So sitzen sie.Die gute Sonne neigt sich wiederGeschwind zum Horizont. Und sieh!Verschwunden ist sie und es dunkelt.O Wunder über Wunder! NieSah Menschenauge solch Gefunkel!Der heil'ge Zimmermann erschrak:Am Himmel droben, grad entgegenDer Sonne, wo Bethlehem lag,Flammte ein feuerroter Besen!Hell war die Steppe, wie am Tag.Maria aber lag am Wege,

Denn eines Sohns war sie genesen,

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In anderen Legenden findet die Geburt des Erlösers statt, während Josefeingeschlafen ist, so beispielsweise in einer georgischen Fassung, in der Josefund Maria sich in einer Grotte zur Nachtruhe niedergelassen haben; als Jo-sef aus dem Schlafe- und zugleich aus einem Traumgesicht- erwacht, siehter, daß Maria inzwischen ihren Sohn zur Welt gebracht hat.Bilder und Ikonen haben diese Vorstellungen festgehalten.

Enger an Apokryphen schließt sich ein rumänisches Legendenmärchen an,das freilich dem Motiv von der ungläubigen Hebamme, welche ihre Händeverliert, weil sie nicht an die jungfräuliche Mutterschaft Marias glaubt, siejedoch dann wunderbar wieder erhält, ein Motiv vom Verbot, bei der Ge-burt zu helfen, entgegensetzt.

Zunächst der Text: 35)

( 12) ERZÄHLUNG AUS DEM RUMÄNISCHEN

Man sagt, daß die Juden, die die Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau Maria nicht leiden konnten, sie,als sie nahe vor der Geburt unseres Herrn Jesus Christus stand, auf jede Artzu verspotten begannen. Als die Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau Maria das sah und den Spott nichtmehr ertragen konnte, verließ sie die Stadt, in der sie bis dahin gelebt hatteund ging nach Bethlehem.

Sie hoffte, es so vermeiden zu können, daß ihr irgendein Unglück zustoße.Es war in der Dämmerung, als sie in Bethlehem ankam. Sie trat in ein Hausam Rande der Stadt und bat den Hausherrn, der Crăciun[ sprich: ,, Kret-

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