FRÖMMIGKEIT Aus zahlreichen Urkunden und mündlichen
Überlieferungen wissen wir, daß die ältestenPfarren denjenigen Heiligen geweiht waren, dievon der Bevölkerung am meisten um Schutz vorKrankheiten, Seuchen und Unwettern angerufenwurden. Die Heiligen sollten auch über die Tiere,Häuser und Ställe wachen, das Landgut und dieErnte beschützen.
Der Muttergottes brachte man zu allen Zeiten undin allen Gegenden des Tals die meiste Verehrungentgegen. Im Laufe der Zeit wurde sie unter meh-reren Namen verehrt, so zum Beispiel als Jung-frau Glossar ::: zum Glossareintrag frau Maria Assunta, Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag Jungfrau Maria vom Hl. Ro-senkranz, vom Hl. Karmel oder vom Skapulier,von Loreto oder Schmerzensmutter.
Um den Beistand zu erhalten, errichtete man Kir-chen, Altäre, Kapellen, Oratorien und Bildstöckezu Ehren des Hl. Antonius, des Schutzpatronsder Haustiere, des Hl. Georg, Schutzpatron ge-gen die Dämonen, Hexen und okkulten Mächte,der Hll. Rochus und Sebastian, Beschützer vorSeuchen, der Hl. Lucia, Beschützerin des Augen-lichts, und des Hl. Valentin, Schutzpatron ge-gen Epilepsie. Noch viele andere Heilige, wiezum Beispiel der Hl. Leonhard, die Hl. Marga-rete, die Hl. Katharina wurden von den Zimbernaufs innigste verehrt.
Die obgenannten Stätten der Heiligenverehrungfinden wir heute noch in Campofontana, SanBortolo, Selva di Progno, Badia Calavena, Co-gollo, Tregnago, Giazza, Velo Veronese, SanMauro di Saline, Roveré Veronese, San Vitale inArco u.v.a.
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