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Wegmüssen
Abb. 254: Die ehemaligen Wurmbacher stellen sich vor ihrer Kapelle zu einem Erinnerungs-photo auf. Der älteste Teilnehmer an diesem Betgang am 15. August 1987 ist über 90 Jahre alt.( Photothek des Österreichischen Museums für Volkskunde, Wien)
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10.4. Kontakte unter den Aussiedlern – Treffpunkte
Neben den bereits genannten Kontaktmöglichkeiten der Aussiedler durch die Aller-seelenfeiern und gemeinsame Betgänge haben sich aber auch andere Formen vonTreffen entwickelt, zum Teil unter immer größer werdendem Aufwand organisiert,zum Teil aus alten Traditionen erwachsend. Bei den sogenannten Aussiedlertreffen,welche in den vergangenen Jahren regelmäßig stattgefunden haben, spielt wieder El-friede Schiller eine zentrale Rolle. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht,
,,... die Menschen von damals zusammenzuhalten. Es werden eh immer weniger, zehn Jahrenoch vielleicht, dann wird eh alles aus sein. Aber jemand muß sich halt darum kümmern,daß der Kontakt nicht abreißt. Und man muß es auch den Jungen weitergeben, was daswar, damit das alles nicht in Vergessenheit gerät."
Ausgehend von der Adressenliste im Erinnerungsbuch„ Die alte Heimat“ sam-melt Frau Schiller seit Jahren Adressen von ehemaligen Aussiedlern. Vieles geht überMundpropaganda, die Kartei ist inzwischen auf etwa 1.000 Namen angewachsen.1982 initiierte Frau Schiller das erste Aussiedlertreffen in Allentsteig, und seither fin-det jedes Jahr eines statt.
„ Am Anfang hab ich es nur für unsere Pfarre[ Anm.: Großpoppen] gemacht, aber da habendann die anderen gesagt, wir möchten auch kommen. Und so ist es immer größer und grö-Ber geworden."