Inhalt
- 3 Titelblatt
- 5 Inhaltsverzeichnis
- 9 1. Einleitung
- 13 2. Schwerpunkte volkskundlicher Forschungsgeschichte im Waldviertel unter besonderer Berücksichtigung des Österreichischen Museums für Volkskunde
- 23 3. Topographie des Entsiedlungsgebietes
- 23 3.1. Der Naturraum
- 29 3.2. Ernst Pleßl: Waldviertler Siedlungs-, Flur- und Hausformen
- 29 3.2.1. Die ehemaligen Siedlungsformen des entsiedelten Gebietes
- 36 3.2.2. Die Entwicklung der Gehöfte im Waldviertel
- 44 3.3. Die Ortschaften
- 82 3.4. Die Pfarren
- 94 3.5. Die Kapellen
- 102 3.6. Marterln, Bildsäulen, Wegkreuze
- 113 3.7. Wallfahrten und Gnadenstätten
- 121 3.8. Die Schulen
- 129 3.9. Die Mühlen
- 134 3.10. Die Herrschaften Großpoppen und Neunzen und die Windhag'sche Stipendienstiftung
- 137 4. Vom Leben auf dem Dorf
- 137 4.1. Die Arbeitswelt
- 137 4.1.1. Vom Säen bis zur Ernte
- 147 4.1.2. Mohn – Zubrot für die Bäuerin
- 152 4.1.3. Winterarbeiten
- 155 4.1.4. Vom Flachs zum Leinen
- 162 4.2. Bäuerlicher Alltag
- 162 4.2.1. Dienstbotenleben – Herr und Knecht
- 166 4.2.2. "Einfach ist's hergegangen" – Kinderleben, vom Kranksein, Nachtwächter
- 172 4.2.3. "Früher, da war Schmalhans Küchenmeister" – Nahrung
- 175 4.2.4. "Am Sonntag hat es extra feine Schürzen gegeben" – Kleidung
- 183 4.3. Beispiele aus dem Lebensbrauch
- 183 4.3.1. Adolfine Misar: "Hochzeitsbräuche in Niederdonau"
- 183 4.3.1.1. Einleitender Exkurs
- 185 4.3.1.2. Vorhochzeitliches Brauchtum
- 188 4.3.1.3. Die Verlobung oder das "Gwißmachen"
- 189 4.3.1.4. Die Vorbereitungen
- 189 4.3.1.5. Der Vorabend
- 190 4.3.1.6. Der Hochzeitstag
- 200 4.3.2. "Wieder liegt oaner am Lodn" – Totenbrauch
- 206 4.4. Miszellen zum Brauchtum im Jahreslauf
- 231 5. Zeittafel
- 253 6. Die Entsiedlung
- 253 6.1. Erste Gerüchte – ein Lauffeuer geht von Haus zu Haus
- 257 6.2. Gewerbetreibende geraten in Not
- 259 6.3. Schätzungen der Anwesen
- 261 6.4. Auf der Suche nach neuen Höfen
- 263 6.5. Verbotene Schlägerungen und Holzverkäufe
- 264 6.6. Erste Schwierigkeiten
- 266 6.7. Umsiedlung in mehreren Etappen
- 270 6.8. Aufruf zum Ernteeinsatz
- 274 6.9. Wohin mit dem Vieh?
- 275 6.10. Alles in Auflösung
- 282 6.11. Die Übersiedlung
- 284 6.12. Unsicherheit in den Randgebieten
- 285 6.13. Die Schwierigkeiten mehren sich
- 288 6.14. "Es wird nie mehr so werden, wie's früher war"
- 291 7. Die deutsche Wehrmacht richtet sich ein
- 291 7.1. Fieberhafte Bautätigkeit
- 294 7.2. Einquartierung von Soldaten
- 295 7.3. Verpachtung von landwirtschaftlichen Flächen
- 296 7.4. Betreten verboten
- 299 7.5. "Gefangenenuniversität" in Edelbach
- 304 7.6. Aus der Sicht der Kinder und Soldaten
- 305 7.7. Warum gerade hier?
- 307 8. Umsiedlungsgehöfte
- 319 9. Die Zeit von 1945 bis zur Gegenwart
- 319 9.1. Turbulentes Kriegsende
- 320 9.2. Aufruf zur Wiederbesiedlung
- 321 9.3. Die Zeit der Besatzung
- 324 9.4. Verwaltung durch das Land Niederösterreich 1955 bis 1957
- 326 9.5. Rückstellungsangelegenheiten
- 327 9.6. Franzen – eine Ortsgemeinde wehrt sich
- 329 9.7. Der Truppenübungsplatz Allentsteig 1957 bis heute
- 336 9.8. Problemregion Waldviertel
- 341 10. "Aussiedlerkultur" – Das Nachleben in der Erinnerung
- 341 10.1. "Als wenn man gestern dag'west wär" – Persönliches Verhältnis zur alten Heimat
- 342 10.2. Erinnerungsstücke
- 344 10.3. Religiöse Ausdrucksformen des Erinnerns
- 356 10.4. Kontakte unter den Aussiedlern – Treffpunkte
- 358 10.5. Rettung von Baudenkmälern im Entsiedlungsgebiet
- 359 10.5.1. Pfarrkirche von Döllersheim
- 362 10.5.2. Bürgerspital von Döllersheim
- 363 10.5.3. Der Dürnhof bei Zwettl
- 365 10.6. Versuche zur Organisierung der Aussiedler
- 369 11. Verzeichnis der gesammelten Gegenstände
- 375 12. Literaturverzeichnis