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Wegmüssen
7.2. Einquartierung von Soldaten
Ab Sommer 1938 gab es Einquartierungen deutscher Soldaten bei der umliegendenBevölkerung. Jeder gewünschte Raum mußte zur Verfügung gestellt werden. Un-zähliges Militär kam und ging. Soldaten aus aller Herren Länder wurden hier ausge-bildet: Russen, Ukrainer, Araber, Inder, Kroaten. Manche von ihnen ließen sich ineinem Zwettler Photoatelier abbilden, und so blieben ihre Bilder der Nachwelt erhal-ten. ,, Infanterie, Panzer, Raupen, Kanonen, kurz man glaubte sich mitten im Krieg.Tag und Nacht keine Ruhe." ⁹
Döllersheim, N. D., die Vaterheimat des Führers
Truppenübungsplatz Döllersheim, N.D.
Abb. 211: Postkarte vom Truppenübungsplatz Döllersheim N.D.( Privatarchiv)
Die auf dem bereits benützten Übungsplatz noch wohnhafte Bevölkerung kamauf mannigfache Weise mit der Wehrmacht in Berührung. Vor allem in den Randge-bieten des Platzes- z.B. in Pötzles, Döllersheim, Flachau, Franzen- wurden bereitsentsiedelte und damit leerstehende Häuser und Wohnungen auch wieder belegt, an-fangs vor allem mit Aussiedlern, die noch keine endgültige Bleibe gefunden hatten,später mit Südtiroler Umsiedlern 10 und noch später mit sudetendeutschen und ande-ren Flüchtlingen.
8 Vgl. J. Leutgeb, Zwettl und der Truppenübungsplatz, a.a.O., S. 122.
9 A. Rauscher, a.a.O.
10 J. Leutgeb, Zwettl und der Truppenübungsplatz, a.a.O., S. 125.